Trotz Verstärkung: In Kesternich fehlt der Notenwart

Von: M. S.
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Engagiert und kreativ pro „Musica Sacra“ aktiv: Marlene Strauch (links) und Dirigentin Eva Honnekeer (rechts) ehrten treue Jubilare und Leistungsträger/innen des Kesternicher Kirchenchores. Foto: Manfred Schmitz

Kesternich. Die Sängerinnen und Sänger des Kesternicher Kirchenchors Sankt Peter und Paul erhalten Verstärkung aus Rurberg, Eicherscheid, Steckenborn und Roetgen. Vorsitzende Marlene Strauch begrüßte am Mittwoch rund 30 Mitglieder und Gäste zur Hauptversammlung im Pfarrheim.

Marlene Strauch freute sich über folgende neu gewonnene Mitglieder: Maria Mauel, Renate Scheidt, Vroni Nachite, Gabi Schmitz, Walter Voß, Günther Effertz und Vinzenz Tüpper. Sie hofft, „dass die Zugänge sich bei uns gut aufgehoben fühlen.“

Strauch dankte Chorleiterin Eva Honneker, die den Sangeskreis bereits im dritten Jahr betreut, für „ein erwiesen gutes Miteinander. Auch wenn manche in unseren Reihen vor dem Auftritt Herzklopfen haben – geklappt hat es mit Eva noch immer.“

Dirigentin Honneker stellte fest, dass die Sänger nach gegenseitigem Kennenlernen nun in die Phase routinierter Zusammenarbeit eintreten. „Freilich ohne uns auf unserem Repertoire auszuruhen. Das ständige Einüben neuer Werke hält uns fit, um permanent gute Arbeit zu leisten“, sagt die künstlerische Leiterin.

Der Chor habe qualifizierten Zulauf in allen Stimmbereichen, die Zahl der Aktiven habe sich stabilisiert.

Nach zehn aktiven Jahren als Schatzmeisterin trat Marianne Breidenich von ihrem Amt zurück, das fortan gemeinsam von Michael Frings und Günter Reinartz wahrgenommen wird. Das Duo berichtete von einem „kleinen erwirtschafteten Finanzplus“. Gabi Schmitz und Berthold Breuer wurden zum neuen Prüfergespann bestellt.

Komplizierter war da schon die Wahl eines Notenwartes. 68 (!) Jahre hat Arnold Clahsen dieses wichtige Amt bekleidet, war „umsichtiger Herr über tausende Notenblätter“, sagte Strauch. Clahsen wurde mit Dank verabschiedet – ein Nachfolger konnte trotz fragender Vorstandsblicke in die Runde nicht nominiert werden. Also wird Clahsens Posten bis auf weiteres kommissarisch verwaltet, bis sich vielleicht auf der Hauptversammlung 2015 die Nachfolge regelt.

Ein lange andauerndes Problem konnte dagegen aus der Welt geschafft werden: Neu–Kassierer Frings erinnerte an die „harten Jahre, in denen wir vom Kirchen–Gemeindeverband keine Zuschüsse erhielten.“ In dieser prekären Situation erwies sich der Förderverein des gemischten Ensembles als wahrer Segen: „Unsere Talfahrt ist dank unseren Gönnern beendet“, sagte Frings.

Schriftführerin Wilma Niessen stellte fest, der Chor könne auf 30 Aktive, 59 Gönner und 14 Personen des Fördervereins zählen. Als Höhepunkte im Veranstaltungsturnus wertete Niessen die Kirchenmusiklaische Feierstunde, das offene Singen auf dem Kirchplatz und den Jahresausflug in den Hunsrück.

Ehrungen langjährig treuer und aktiver Vereinsangehöriger bildeten einen wesentlichen Tagesordnungspunkt. Vorsitzende Strauch und Stabführerin Honneker verliehen Margarete und Erwin Stollenwerk, Anni Richter, Gertrud Harth Urkunden und Anstecknadeln für 20-jährige Zugehörigkeit.

Für 50 Einsatzjahre in Steckenborn und in Kesternich wurde Erwin Stollenwerk mit Gold belohnt. Auch Paul–Arthur Roder, der im Kirchenchor Konzen und danach in Kesternich einen Aktivposten bildete, erhielt eine Urkunde des Diözesan–Cäcilien–Verbandes.

Mit einem Ausblick auf kommende Auftritte schloss die Versammlung. Ostersonntag wird mit einem festlichen Gesang gestaltet (18 Uhr). Zu Pfingsten (8. Juni) wird der Gottesdienst speziell für die Kommunionkinder zelebriert. Zu Ehren der Patrone Peter und Paul präsentiert sich der Chor zum offenen Singen vor der Kirche. Im Advent wird zum gemeinsamen Chorfrühstück eingeladen. Das Highlight bildet die kirchenmusikalische Andacht am 21. Dezember .

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