Kalterherberg - Trommler- und Pfeiferkorps: Zu Mittfasten ein unterhaltsamer Abend

Trommler- und Pfeiferkorps: Zu Mittfasten ein unterhaltsamer Abend

Von: fm
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Hans-Jürgen Paulus und Nadine Hanf hatten wieder einmal die ehrenvolle Aufgabe, verdiente Mitglieder des TPK auszuzeichnen. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Das Trommler- und Pfeiferkorps (TPK) Kalterherberg hält an der Tradition fest, in der Winterzeit zum Familienabend in die Vereinshalle einzuladen. Familienabende sind nicht mehr bei allen Ortsvereinen selbstverständlich.

Vielfach haben andere gesellige Treffen den Familienabend abgelöst. Um allen Bewohner des Ortes die Möglichkeit zu geben, einen Familienabend zu besuchen, hat das Trommler- und Pfeiferkorps diesmal alle Interessierten im Ort zum Familienabend eingeladen. Deshalb waren die Spielleute an diesem Abend nicht ganz unter sich. Aus anderen Vereinen und aus dem Freundeskreis der Gastgeber hatten sich auch Gäste in der Halle eingefunden. Aus den Reihen des TPK war vom jüngsten Nachwuchs bis zu der Ehrenabteilung alles vertreten.

Zur Eröffnung des Abends begrüßte das Korps unter der Leitung von Wolfgang Litt seine Gäste mit einem Marsch. Vorsitzender Hans-Jürgen Paulus erwähnte bei seinen Grußworten die Freunde der Harmonie ganz besonders, die für diesen Abend wieder den Thekendienst übernommen hatten. Es folgte mit El Dorado „Mexikanische Fantasie“ ein weiteres Gesamtspiel des TPK. Die Spielleute erhielten für beide Vorträge viel Beifall. Die Umstellung auf die neuen Instrumente in der Flötengruppe trägt langsam Früchte.

Traditionell ehrte das TPK an diesem Abend wieder verdiente Mitglieder. Für die Geehrten gab es Urkunden und Nadeln. Die Ehrungen nahm der Vorsitzende persönlich vor. Ihm assistierte dabei Nadine Hanf. Für 25-jährige inaktive Mitgliedschaft ehrte das TPK an diesem Abend Werner Mertens, Karl-Josef Theißen, Petra Mertens, Ulrich Mertens und Rolf Ungermann. Aus den Reihen der Aktiven ist Erik Sluijsmans auch schon 25 Jahre dabei. Seit einigen Jahren bringt er sich sehr aktiv in die Gestaltung des Familienabends ein. In den Reihen des TPK ist er bei den öffentlichen Auftritten immer mit dabei.

Für den Rest des Abends gingen die Organisatoren des Familienabends noch einmal in die Karnevalszeit zurück. In bunter Folge wechselten sich Büttenreden, Sketche und Auftritte der beiden Tanzgruppen im TPK bei der Programmfolge ab. Die Moderation des Abends lag bei Erik Sluijsmans und Uli Kreutz wieder in bewährten Händen. Sie führten das Publikum auf spaßige Art auf die kommenden Ereignisse ein und verabschiedeten die Künstler mit viel Lob und Raketen.

Marion Schröder und Nicole Rausch zeigten in einem Sketch „Ohne Worte“ nacheinander viele Plakate, die im Saal für Heiterkeit sorgten. Danach betrat mit Daniel Samadello ein „Fasteloovendsjeck us Kleenfrankreich“ die Bühne. Er nahm die Schwierigkeiten des Korps bei der Umstellung auf die neuen Instrumente aufs Korn. Achim Rausch bewarb sich als Supertalent bei einer Talentshow. Erik Sluijsmans eroberte wieder einmal die Herzen des Publikums als „Der Mann von Frau Antje“. Nicole Rausch trat auch solo als Büttenrednerin auf. Unter dem Titel „Auf dem Wochenmarkt“ begeisterte sie das Publikum.

Sehr bewegt ging es auf der Bühne zu als nacheinander die „Dancing Queens“ und die „Babalu Dancers“ auftraten. Beide Gruppen überzeugten einmal mehr mit einem gelungenen Auftritt. Zu den „Dancing Queens“ gehörten Marion Sluijsmans, Anita Marx, Claudia und Ulrike Paulus, Tim Mertens, Nicole Unkel und Simone Kreutz. Bei den „Babalu Dancers“ waren Nadine Hanf, Nicole Unkel, Sandra Mertens, Manuel Hanf, Elena Lambertz und Susanne Paulus im Einsatz.

Im Laufe des Abends war auch noch ein Geburtstagsständchen für einen jungen Besucher fällig. Aus der Ausbildungsgruppe des TPK feierte Niko an diesem Abend seinen Geburtstag. Nach einer großen Tombola nahm mancher Gast tolle Preise mit auf den Heimweg. Alles in allem war es wieder ein gelungener Abend. Für die Zukunft wünschen sich die Verantwortlichen im TPK für diesen Abend noch mehr Besucher. Das abwechslungsreiche Programm hätte es allemal verdient.

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