Trommeln und Flöten sprechen viele Sprachen

Von: breu
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Simmerath. Seit Wochen haben die Aktiven des Spielmannszugs sich intensiv auf ihr Konzert vorbereitet. Das Motto „Eine musikalische Weltreise” erforderte zunächst die Auswahl geeigneter Musikstücke und dann die musikalische Umsetzung.

Die Innenseite des Programms für den Abend zeigte eine Weltkarte, die Titel der verschiedenen Vorträge waren passend zum jeweiligen Land eingetragen.

Nachdem Löschgruppenführer Werner Graf die mehr als 200 Gäste begrüßt hatte, übernahm Dirigentin Tabea Linz die weitere Moderation. Das erste Stück stammt von einer Insel, die auf der Weltkarte nicht zu finden ist: Lummerland. Die 24 Aktiven im Alter von neun bis 64 Jahren eröffneten das Konzert mit dem Stück „Eine Insel mit zwei Bergen”, bekannt durch Jim Knopf Lukas, den Lokomotivführer.

Reise um die Welt

Unter der Leitung der stellvertretenden Dirigentin Sandra Manthei begann die Reise in Amerika mit der Winnetou-Melodie, der Filmmusik „The Flintstones” und dem Marsch „Unter dem Sternenbanner”. Tabea Linz übernahm anschließend den Dirigentenstab, um weiter nach Peru mit „El Condor Pasa” zu reisen.

In Brasilien durften die Flötisten eine Pause einlegen, die Trommler zeigten ihr taktsicheres Können auf den verschiedenen Schlaginstrumenten bei dem Stück „Fascinating Drums”. Mit der Werbemelodie von Delta Air Lines „Adiemus”, sanften, ethnischen Klänge ging es nach Belgien (Marche de Parachutistes Belges) und Großbritannien (British Selection).

Lieblingsstück der Dirigentin

Nach der Pause freute die Dirigentin sich, ihr Lieblingsstück anstimmen zu dürfen. Das allseits bekannte „Highland Cathedral” wurde von den Spielleuten gekonnt dargeboten und mit reichlichem Applaus belohnt. Über Böhmen (Aus Böhmen kommt die Musik) ging es musikalisch in den Osten, nach Tschechien (Karlovy Vary), Russland (Moskau) und mit einer flotten Tanzmusik „Gopak” in die Ukraine.

Aus Italien erklang der Florentiner Marsch, bevor die letzten drei Stücke des Abends zum außergewöhnlichen Ohrenschmaus wurden. Der Vortrag von „castillos en Espana” erhielt seine besondere Note durch das gekonnte Spiel der Kastagnetten von Martin Brust.

Afrikanische Klänge (Zambesi) und ganz besonders der „China- Marsch” entführten die Zuhörer in eine Welt, von der man nicht geglaubt hätte, dass dies mit Trommlern und Pfeifern überhaupt möglich ist. Für den „China-Marsch” hatte Korpsführer Sascha Hermanns eigens das Lyra-Spielen erlernt.

Das Publikum bedankte sich bei den Musikern mit Ovationen und forderte lauthals die Zugabe. Mit den „Alten Kameraden” erklang der wohl deutscheste aller Märsche, und zur Freude von Publikum und Dirigentin bildete „Highland Cathedral” schließlich den krönenden Abschluss.
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