Triathlon in Eupen: Ralph Thoma greift wieder zum Mikrofon

Von: ag
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Ralph Thoma aus Mützenich: Viele kennen ihn als Moderator des Vennlaufs und des Rursee-Marathons. Foto: A. Gabbert

Nordeifel. Viele Eifeler kennen ihn als die „Stimme vom See“ oder als die „Stimme des Vennlaufs“. 15 Jahre lang hat Ralph Thoma den Vennlauf in Mützenich mit organisiert und moderiert. Seit der ersten Auflage des Rursee-Marathons in Einruhr im Jahr 2000 gab er der Veranstaltung seine Stimme und unterstützte Barbara Wollgarten, die die Federführung übernommen hatte, bei der Organisation.

Vor fünf Jahren zog sich der Schreinermeister zurück und moderierte keine Veranstaltungen mehr. „Ich war etwas leer. Das ist auch anstrengend“, sagt der gebürtige Konzener, der heute in Mützenich lebt. Am kommenden Wochenende will der 53-Jährige beim Triathlon in Eupen wieder zum Mikrofon greifen und das Publikum mit flotten Sprüchen über das sportliche Geschehen informieren.

Aufgrund von Rückenproblemen ging er nach Eupen zum Schwimmen und knüpfte neue Kontakte zum dortigen Triathlon-Club. Schon im vergangenen Jahr hatte man ihn gefragt, ob er sich die Moderation des Triathlons vorstellen könne.

Erst lehnte er ab, aber als die Frage in diesem Jahr erneut im Raum stand, sagte er nach langer Überlegung zu. „Das ist nochmal eine Herausforderung. Ich habe wieder Lust auf Moderation und Unterhaltung der Leute bekommen“, sagt Thoma.

Über 1000 Sportler sind dabei

Nun will er mit den beiden anderen Moderatoren, Josef Thaeter und Walter Kubitzki, „die Top-Stimmung unter den Athleten“ auch dem Publikum akustisch näher bringen und der Siegerehrung eine besondere Note verleihen. Gleichzeitig möchte Thoma für die belgische Meisterschaft der Triathleten in Eupen mit internationaler Beteiligung von über 1000 Sportlern werben und viele Eifeler überzeugen, an der Veranstaltung teilzunehmen oder die Sportler als Zuschauer anzufeuern. „Da trifft sich die Elite und wir haben an den Grenzen keine Schranken mehr“, sagt Thoma.

In der Laufszene ist er den meisten bekannt, ist er doch selbst ein aktiver Sportler. Wenn er moderiert, wird nicht nur die Startnummer genannt. Wichtig sind ihm die Menschen. Gerne präsentiert er dem Publikum Land und Leute. „Ich kenne Gott und die Welt. Wenn ich einmal warm gelaufen bin, kann ich stundenlang Geschichten über die Leute erzählen“, sagt Thoma. Sich selbst sieht er dabei als „ein kleines Rad in einer funktionierenden Uhr“. Jeder Verpflegungsposten sei genauso wichtig, betont der Moderator.

Zurzeit bereitet er sich intensiv auf seine neue Aufgabe vor. Die Abläufe und Geschichten geht er im Kopf immer wieder durch – am liebsten beim Laufen oder Radfahren in der Natur.

„Dann wird der Kopf frei und die Gedanken bekommen Struktur, es entwickelt sich ein Plan, der sich in mein Gehirn einbrennt“, sagt Thoma.

Wie er diesen Plan umsetzen wird, können die Athleten und die Zuschauer am Wochenende in Eupen erleben.

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