Traumhaftes Paradies aus Rosen

Von: Sarah Maria Berners
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Am Sonntag präsentieren Helene und Josef Schlagloth aus Imgenbroich beim „Tag der offenen Gartenpforte” ihren prächtigen Rosengarten mit fast 400 Rosenarten. Auch in Höfen können morgen von 10 bis 18 Uhr drei Gärten besichtigt werden. Foto: Sarah Maria Berners

Imgenbroich. Dieser Rosengarten ist wahrlich eine Pracht. Fast 400 verschiedene Rosensorten stehen in dem Garten der Familie Schlagloth, Rosen in unzähligen Farben und Formen. Helene und Josef Schlagloth kennen fast alle mit Namen.

Exoten und alte Sorten

Die Blumenpracht in dem kleinen Park, der umgeben ist von alten Buchen, ist überwältigend. Durch eine Allee betritt der Besucher das Grundstück. An den großen Bäumen klettern Rosen in die Höhe. In ein paar Jahren wird der Rosenpark noch prächtiger sein, denn dann werden zwischen den Bäumen Bögen aus Rosen entstanden sein. Neue Züchtungen wachsen in den Beeten ebenso wie alte Sorten aus dem 16. Jahrhundert und Exoten wie die chinesische Stacheldrahtrose - ein ganz besonderes Schmuckstück.

Wunderbarer Duft

Seit 17 Jahren haben die Schlagloths ihren Garten. „So richtig rosen-jeck sind wir aber erst seit ein paar Jahren”, erzählt Helene Schlagloth. Vor allem die Rampler haben es Josef Schlagloth angetan. In Internetforen ist er schon als „der Rampler Josef” bekannt. „Dieser Kletterrosen können 12 Meter breit und 15 Meter hoch werden”, erklärt Josef Schlagloth. Wenn die Hobbygärtner über ihre Blumen sprechen, spürt man, dass sie ihre Pflanzen lieben. „Abends, nach einem sonnigen Tag, beginnen die Rosen wunderbar zu duften”, schwärmt Helene Schlagloth, ihre Begeisterung für die Pflanzen ist ansteckend.

In ihrem Garten gibt es wunderbar lauschige Plätze, zum Beispiel unter einem natürlichen Dach aus blühenden Rosen. Doch gemütlich auf der Bank sitzen die Schlagloths nur selten. Schließlich gibt es im Garten immer etwas zu tun. Doch auch Gartenarbeit kann wunderbar entspannend sein.

Im Frühjahr und im Sommer verbringen die Hobbygärtner fast jeden Nachmittag in ihrem Rosenparadies. Die Blumen müssen getränkt und welke Blüten abgeschnitten werden, damit die Pflanzen Kraft für ihre Knospen haben. In den Wintermonaten baut Josef Schlagloth aus Holz und Metall neue Klettergerüste für die Rosen und gemeisam überlegen die Eheleute, was im Frühjahr alles gemacht werden kann. Im Internet und in Fachzeitschriften informieren sie sich über die neuesten Rosen. „Eigentlich nehmen wir uns immer vor, nicht noch mehr Rosen anzuschaffen, aber dann sehen wir doch wieder eine besonders schöne Rose”, erzählt Helene Schlagloth.

Immer mehr Rosen

Also wird der Rosenpark immer größer, die Beete mehr und voller. Und für die kommenden Jahre haben die Schlagloths noch viele Ideen. Im Rosengarten werden keine Chemikalien eingesetzt. Gedüngt und Gespritzt wird nur mit natürlichen Mitteln. Aus den alten Rosensorten wird schließlich Gelee gemacht - und der soll frei von Giften sein.

Der Regen der letzten Tage hat den Schlagloths schon ein wenig Sorge bereitet, aber die Blumen haben das herbstliche Wetter gut überstanden, und sö können die Besucher beim „Tag der offenen Gartenpforte” einen farbenfrohen, harmonischen und schönen Rosenpark besichtigen.
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