Trainer warnt vor dem Tabellenletzten

Von: Kurt Kaiser
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Rott. Vor der Nachholbegegnung bei Sportfreunde Düren hatte der Rotter Trainer, Jürgen Lipka, einen Punkt eingeplant, nach dem torlosen Remis am Donnerstagabend war er mit dem Punkt nicht ganz zufrieden. „Wir hatten die besseren Torchancen und hätten hier gewinnen müssen“, stimmte für ihn die Torausbeute nicht.

Schon in der ersten Viertelstunde hätte Avdo Iljazovic seine Farben in Führung bringen können, jedoch scheiterte er zweimal an Dürens Schlussmann Klajdi Kuka. „Die Dinger macht der Avdo sonst rein“, haderte der Coach mit der Abschlussqualität seines erfolgreichsten Angreifers und erlebte nach Standarts noch weitere gute Möglichkeiten seines Teams.

Auf der anderen Seite musste aber auch der Rotter Keeper, Jan Winkhold, ran und parierte nach Schüssen von Chama Kaira und Hirofumi Takimoto glänzend. Mit dem torlosen Remis zur Halbzeit war die Mannschaft vom Grüngürtel aber gut bedient, denn ein Chancenplus lag eindeutig bei den Gästen. Mit Beginn der zweiten Hälfte schalteten die Gastgeber mehr in den Offensivmodus und versuchten mit langen Bällen die Rotter Defensive in Verlegenheit zu bringen. Das gelang aber nur selten, weil ein überragender Kadir Dogan in der Rotter Abwehr stand. Auf der Gegenseite entwickelten sich für die Rot Weißen allerbeste Kontermöglichkeiten.

Nico Winkhold und Hasan Er vergaben zwei hochkarätige Gelegenheiten. Zu weiteren Abschlussmöglichkeiten kam es zu selten, weil die Rot-Weißen den finalen Pass zu schlampig spielten. Am Sonntag steht bei Westwacht Aachen der nächste Auswärtstermin für die Rotter auf dem Spielplan und das ist ein ganz heikler Termin. Alle erwarten einen Sieg der Nordeifeler beim Tabellenletzten, jedoch haben die bisherigen Prügelknaben der Liga sich auch schon einige Male gewehrt. Schon Wochen vor Saisonbeginn war klar, dass auf die Mannschaft aus dem Aachener Westen eine ganz schwierige Saison warten würde. Trainer Frank Küntzler und fast die komplette Mannschaft hatten nach der Saison das Weite gesucht.

Aufgefrischt wurde der Kader größtenteils mit A-Juniorenspielern aus der eigenen Jugend. An den ersten Spieltagen zahlte die neuformierte Westwacht kräftig Lehrgeld. Fünf Niederlagen in Folge mit 1:19 Toren lautete die erste Zwischenbilanz. Aufsteiger Sparta Gerderath lieferte dann als erste und bisher einzige Mannschaft am sechsten Spieltag drei Punkte im Westen der Kaiserstadt ab. Durch die Punkteteilungen gegen Sportfreunde Düren und beim VfL Vichttal überraschten die Aachener am achten und neunten Spieltag nochmals die die gesamte Liga. Zuletzt kassierten sie aber gegen Frechen 20 (1:6), Germania Lich-Steinstraß (0:5) und am vergangenen Spieltag gegen Hilal Maroc Bergheim (0:9) drei deutliche Packungen.

Trotz der erneuten Niederlagenserie der Westwacht warnt der Rotter Coach, auch im Hinblick auf die eigene personelle Situation und die Belastung durch die Nachholbegegnung in Düren, die Aachener auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sicherlich ist meine Erwartungshaltung, dass wir bei der Westwacht gewinnen, aber dafür müssen wir kämpfen und unsere Chancen nutzen“, peilt Jürgen Lipka mit einem Sieg in der Kaiserstadt die zwanzig Punktemarke an.

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