Traditionelles Frühschoppen der KG Kester Lehmschwalbe

Von: ani
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Da strahlt er mit dem Vorsitzenden Rolf Schneider (re.) um die Wette: Udo Leuchtenberg wurde bei den Kester Lehmschwalbe mit dem Orden „Lachende Heimat“ ausgezeichnet. Foto: A. Hoffmann

Kesternich. Wenn die KG Kester Lehmschwalbe am Tulpensonntag zu ihrem traditionellen Frühschoppen lädt, dann platzt das Zelt aus allen Nähten, da die Karnevalsgesellschaften aus der Nachbarschaft gerne und in großer Zahl dorthin kommen. Auch dieses Mal fanden sich sechs Vereine im Festzelt ein, um mit Tanz und Gesang dem Gastgeber ihre Reverenz zu erweisen.

Lehmschwalbe-Präsident Rolf Schneider hatte die Narrenschar und die Zuschauer willkommen geheißen, wobei es ihn besonders freute, dass sich das Kester Prinzenpaar Sascha und Jutta Schmitz trotz aller Anstrengungen der Karnevalstage noch in voller Frische zeigte. Davon wurden sicher auch die anderen Tollitäten inspiriert, die in der Regel alle am Vorabend anstrengende Prinzenabende und -bälle hinter sich gebracht hatten.

Bei den Kester Lehmschwalbe ist es auch Sitte, dass am Karnevalssonntag der Orden „Lachende Heimat“ verliehen wird. Rolf Schneider erklärte, wie man zu dieser begehrten Auszeichnung kommen kann: „Da genügt es nicht, lange Mitglied zu sein. Man muss sich besonders um den Kesternicher Karneval verdient gemacht oder zur allgemeinen Belustigung im karnevalistischen Sinne beitragen haben.“

Gleich acht Mitglieder wurden von Rolf Schneider zudem mit Orden ausgezeichnet. Den Treueorden für fünfjährige aktive Tätigkeit erhielten: Anna-Sophie Goffard, Annika Mommertz, Jasmin Bonkonwski, Stefanie Quack, Sascha Kau,Willi Wollgarten, Dominik Siebertz und Guido Wollgarten. Den Narrenorden für elfjährige Tätigkeit in der KG bekam Kerstin Henn. Höhepunkt war natürlich die Verleihung des Ordens „Lachende Heimat“, die höchste Auszeichnung, die die Lehmschwalbe vergeben.

Schneider erläuterte, dass das Ordenskomitee übereingekommen sei, den Orden an Udo Leuchtenberg zu verleihen, der 21 Jahre lang Programmgestalter war, Ehrenmitglied der KG und Gründungsmitglied der hauseigenen Band „Die Jecke“ war. Schon da hatte der Auserkorene die Tränen in den Augen stehen und im Zelt setzte großer Beifall ein.

Schlag auf Schlag ging es dann weiter im bunten Programm. Die Vereine gaben sich quasi die Klinke in die Hand und präsentierten sich auf der Bühne mit sehenswerten Beiträgen. Den Anfang hatten die Sonnenfunken aus Simmerath gemacht. Aus Rollesbroich, Rurberg Höfen, Roetgen und Lammersdorf waren die Karnevalisten mit ihren Majestäten, Garden und Mariechen gekommen und übertrafen sich gegenseitig mit hochkarätigen Auftritten.

Natürlich nutzten auch die Gastgeber die Gelegenheit, das ganze Spektrum des Kesternicher Karnevals zu präsentieren. Kinderelferrat, -tanzgarde und Mariechen sowie Showtanzgruppe, Gardisten und Tollitäten konnten sich noch einmal vor großer Kulisse zeigen.

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