Traditionelles Frühjahrskonzert im Konzener Saal

Von: ame
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Unter dem Motto „Frühling, Sonne, Ferienzeit“ stand das traditionelle Frühjahrskonzert des Konzener Mandolinenorchesters im vollbesetzten Saal bei Achim und Elke. Foto: Alfred Mertens

Konzen. Die Tatsache, dass der Saal bei Achim und Elke voll besetzt war, zeigte, dass das traditionelle Frühjahrskonzert des Konzener Mandolinenorchesters nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat. Zudem brachte das Akkordeonorchester Monschauer Land, das als Gastverein der Einladung nach Konzen gefolgt war, noch einige Anhänger mit.

Noch bevor das Frühjahrskonzert, das unter dem Motto „Frühling, Sonne, Ferienzeit“ stand, begann, vermeldete die 1. Vorsitzende Renate Willems einen beachtlichen Erfolg: Tags zuvor hatte das Konzener Mandolinenorchester an einem internationalen Musikwettstreit in Jülich-Koslar teilgenommen, sich gegen starke Konkurrenz aus den Niederlanden und aus Deutschland durchgesetzt und einen beachtlichen 2. Platz belegt. „Die intensiven Proben haben sich also gelohnt. Beim heutigen Konzert werden sie einige Musikstücke, die auch in Jülich-Koslar gespielt wurden, hören“, betonte Renate Willems.

Claudia Cremer vom Mandolinenorchester sprach verbindende Texte zu den einzelnen Musikstücken. „Bitte bedenken sie, dass wir sie nicht zu einer Kaffeefahrt, sondern zu einer Erlebnisreise einladen. Das Programm wird sie sicherlich in Bewegung bringen“, sorgte Claudia Cremer schnell für klare Verhältnisse, um im Anschluss das Einführungsstück „Plucking Strings“, anzukündigen.

„Stellen sie sich vor, sie würden sich in einem irischen Pub befinden, um ein leckeres Guiness zu trinken. Die Welt wäre für sie doch bestimmt in Ordnung. Genießen sie nunmehr mit Planxty OCarolan eine irische Suite in verschiedenen Sätzen“, munterte Cremer das Publikum auf. Das Orchester, das von Otto Völl dirigiert wurde, erhielt bei „Cordoba“, einem Walzer im spanischen Stil, Unterstützung durch Karin Schneider (Akkordeon) und Sascha Huppertz (Schlagzeug).

Mit „Ein festliches Tanzstück“, „Träumerei aus dem Fenster“ und „Rivers of Babylon“ präsentierte sich das Gitarrenensemble des Orchesters dem Publikum. „Die beiden Ausbilderinnen Andrea Hennicken und Renate Huppertz investieren sehr viel Zeit, um die Stücke mit den Kindern einzustudieren. Einige Jungen sind mittlerweile zum Ensemble dazugekommen und mit Eifer bei der Sache“, wusste Renate Willems zu berichten.

Als Gastverein trat das Akkordeonorchester Monschauer Land unter der Leitung von Willi Mertgens beim Frühjahrskonzert auf. „Mit dem Akkordeonorchester verbindet uns schon eine jahrelange Freundschaft“, wünschte Renate Willems dem Akkordeonorchester viel Erfolg beim Auftritt.

Passend zum Motto „Frühling, Sonne, Ferienzeit“ ging das Orchester ebenfalls auf eine musikalische Reise unter anderem nach Spanien („Ferien in Spanien“, einer Suite in 4 Teilen von Joe Alex) und Italien („Frutti Italiani“, einem Reigen italienischer Volksweisen von Harro Steffen).

Weiter ging die musikalische Reise des Konzener Mandolinenorchesters nach Italien, Mexiko und Griechenland. Die italienischen Weisen „Potpourri Popolare“ von Giacomo Sartori, der mexikanische Tanz „Besame Mucho“ von Consuelo Velazquez, ein Stück, das von Karin Schneider (Akkordeon) und Sascha Huppertz (Schlagzeug) begleitet wurde, und die traditionelle griechische Volksweise „Yalo, Yalo“ nach einem Arrangement von Jan Wolters zählten zum weiteren Repertoire des Orchesters. „Another day in paradise“, das bekannte Stück von Phil Collins, wurde vom Dirigenten Otto Völl eigens für Zupforchester bearbeitet.

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