Tollrock: Mit Besucherrekord wird gerechnet

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Rock in Schmidt: Diese Bühne steht wieder im Zentrum des Tollrock-Festivals, mit Tribute-Bands und Newcomern oben und davor einem wohl wieder größeren Publikum als jemals zuvor. Foto: Veranstalter
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Headliner am Freitag: Die älteste lizensierte Rammstein-Tribute-Band „Feuerengel“ beendet den ersten Festivaltag. Foto: Sascha Bett

Schmidt. Das Tollrock-Open-Air-Festival in Nideggen-Schmidt feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Zum 15. Mal geht das Spektakel auf dem Festplatz „Zur Schönen Aussicht“ über die Bühne. Das wohl zweitgrößte Rockfestival der Eifel steigert seinen Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad von Jahr zu Jahr.

Das kann an Campinganfragen aus dem hohen Norden der Republik, aus Baden, aus dem Ruhrgebiet oder vom Niederrhein festgemacht werden. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr mit einem weiteren Besucherzahlenrekord. Wegen der umfangreicheren Kontrollen bittet der Tollrock e.V. um frühzeitige Anreise, um längere Wartezeiten an den Eingangsschleusen zu vermeiden.

Auf dem Festivalgelände muss ein striktes Taschen- und Rucksackverbot durchgesetzt werden. Die Zahl der Toiletten wurde nahezu vervierfacht und auch die Camper werden besser versorgt. Das Verkehrsleitsystem wurde verbessert, außerdem gibt es ein neu gestaltetes Bühnenbild.

Das Programm ist prominenter und internationaler denn je. Wenn hoch über dem Rursee am Rande des Nationalparks Eifel wieder die Bässe dröhnen, geben sich Musiker aus Italien, Frankreich, Belgien den Niederlanden und von deutschen Heavy-Metal-Größen die Klinke die Hand.

Am Freitag, 7. Juli, startet das Programm mit „Tri State Corner“. Hier trifft Hard-Rock auf Greek-Folk. Die Band kommt aus dem rechtsrheinischen Burscheid und besteht ausnahmslos aus Könnern und Profis. Mit „Red Flag“ wurde für Startplatz zwei am Freitag Europas erste Billy-Talent-Tribute-Band verpflichtet. Die vier Hessen geben sich dem kanadischen Original seit 2014 hin. Aus Italien reisen „Mr. Jack“ mit ihrer System-Of-A-Down-Tribute-Show an. Sänger Mirco Signorini kommt Serj Tankian verblüffend nahe, und auch der Rest bleibt stets nahe am Original, so dass man sich mitten im SOAD-Universum wähnt.

Wunsch-Headliner engagiert

Sich selbst und den zahlreichen Fans erfüllt der Tollrock e.V. einen lange gehegten Wunsch mit dem Headliner des Freitagabends. „Feuerengel“ ist eine von nur drei lizenzierten Rammstein-Tribute-Bands, sie sind die älteste dieser Formationen. Feuerengel huldigen den Brachialrockern mit allem was dazu gehört: Feuerwerk und Feuerfontänen gehören ebenso zum Repertoire wie das aufwendige Bühnenbild.

Pünktlich zur Mittagszeit, wenn die Partyrocker ausgeschlafen sind, öffnet der zweite Festivaltag am Samstag, 8. Juli, die Pforten. Los geht es mit dem Tollrockerz-Band-Contest. Hier treten vier Bands um den begehrten Pokal an, garantiert ihnen ein Sieg des Wettbewerbs doch den Opener Part im nächsten Jahr. Aus zahlreichen Bewerbungen gingen diese Starter hervor: „Utopija“ aus Düsseldorf (Blues- und Alternative-Rock), „Depart“ aus NRW (Popular-Progressive-Rock), „Soliath Lake“ aus Idar Oberstein/Bad Kreuznach (poppigerer Alternative-Rock mit Rap-Elementen) und „Radiovegas“ aus Köln (Rock-Pop-Punk).

„Red Night“ eröffnet ab 17.30 Uhr das Hauptprogramm. Der Sieger des Tollrockerz-Band-Contest aus 2016 ist eine ambitionierte Hard-Rock-Formation aus Aachen. Aus Belgien und Frankreich reisen „Diolegacy“ an. Keinem geringeren als der Heavy-Metal-Legende Ronnie James Dio wird hier ein Denkmal gesetzt. Den Hauptpart bestreiten anschließend „Alex im Westerland“. Sie bieten Die Toten Hosen und Die Ärzte in einer Show. Praktisch niemand kennt nicht irgendwelche Hits von den Toten Hosen oder den Ärzten, entsprechend stimmungsvoll und glücklich entlassen „Alex im Westerland“ die Gäste in die weitere Nacht.

Mit britischem Rock in die Nacht

Und die ist noch lange nicht vorbei, denn mit „Rock Addiction“ und ihrer Show „British Fame“ steht noch ein Leckerbissen für alle Hard-Rock- und Heavy-Metal-Fans der britischen Schule an. „Rock Addiction“ präsentieren britische Rockhits aus vier Jahrzehnten. Die sechsköpfige Band agiert sowohl mit Männer- als auch mit Frauenstimmen und beherrscht ihr Handwerk in Perfektion.

Wenn dann die Feiernden zufrieden nach Hause fahren oder ins Camper-Zelt fallen, hat sich die Reise zum Tollrock-Festival auch 2017 wieder gelohnt. Im Jubiläumsjahr freut sich der Tollrock e.V. einmal mehr über Tribute-Bands der Extraklasse und hervorragende Newcomer bei einem Eintrittspreis von 10 Euro pro Tag. Alternativ gibt es den Vorverkauf (VVK). Hier sind Tagestickets für 9 Euro und Wochenendtickets für 18 Euro, jeweils zuzüglich der gängigen Gebühren, zu haben.

Die VVK-Stellen findet man in der BfT-Tankstelle Virnich, Nideggener Straße 25 in Schmidt, in der Agentur Schiffer, Kaiserplatz 12-14 in Düren, im Klenkes-Ticketshop im Kapuzinerkarree in Aachen und im Foyer des Weiss-Verlags an der Hans-Georg-Weiss-Straße 7 in Imgenbroich.

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