Tollrock-Festival: Von Deep Purple bis zu den Toten Hosen

Von: ale
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Es darf gerockt werden: Beim T
Es darf gerockt werden: Beim Tollrock-Festival wird den Musikfans wieder jede Menge geboten.

Schmidt. Allmählich steigt in Schmidt das Tollrock-Fieber; am 8. und 9. Juli kann sich kein Fan rockiger Musik dem Sound auf der Schönen Aussicht entziehen. Für null Euro Eintritt geht am Samstag ein rund achtstündiges Programm über die Bühne, vier Bands wurden ausgewählt, die dem Stammpublikum und neuen Gästen Freude bereiten werden.

Los geht es am Freitag, 8. Juli, mit dem Randaleball im Festzelt. Die DJs der IG Jugend Schmidt beschallen das Zelt mit ihrer bekannten und beliebten Musikmischung quer durch die verschiedensten Stilrichtungen der Rockmusik.

Als Live-Special wurden in diesem Jahr Punk 182 verpflichtet, eine noch recht junge Punkrock-Formation aus der südlicheren Eifel, die hemmungslos den großen Vorbildern frönt. Eigene Arrangements von bekannten Stücken der Beatles, Grönemeyer und The Police, punkig aufgemotzt, sind ihr Markenzeichen.

Klassiker wie „Basket Case” von Greenday und „Self Esteem” von The Offspring dürfen nicht fehlen. Und die Freunde des deutschen Punkrocks kommen bei Liedern der Toten Hosen und der Ärzte auf ihre Kosten. Einlass ist am Freitagabend ab 19.30 Uhr, der Randaleball startet um 20 Uhr, und der Eintritt kostet sechs Euro.

Zehnte Ausgabe

Am Samstag, 9. Juli, geht das diesjährige Tollrock-Festival um 18 Uhr in die Jubiläumsausgabe. Dann heißt es wieder: „Es rockt das ganze Dorf!” Zum zehnten Mal präsentiert das Tollrock-Team bei freiem Eintritt attraktive Live-Acts. Gerade regionale Musiker bekommen beim Tollrock die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Als Lokalmatadoren gehen diesmal David Enns aus Kreuzau und „hochPornös” aus dem Dürener Raum an den Start.

David Enns ist ein junger Songwriter, der bereits im vorigen Jahr bei einem Kurzauftritt und beim Tollrock-WarmUp im Februar in Schmidt zu Gast war. Er wird mit seinen melodiösen akustischen Cover-Versionen diverser Hits aus den Charts die Umbaupausen verkürzen, unter anderem mit Songs von Snow Patrol und Milow, aber auch mit gefühlvollen Eigenkompositionen.

Bunte Mischung

Der diesjährige Opener ist „hochPornös” (18 Uhr). Die Band ist auf zahlreichen Bühnen der Region bekannt und wird zur Freude der Fans wieder ein energiegeladenes, rockiges Set an den Start bringen. Ihr Repertoire umfasst eine bunte Mischung der Rock- und Grunge-Musik der 1990er Jahre. Hits von U2, den Red Hot Chili Peppers und Rage Against The Machine werden professionell performed, und die Stimme des Sängers Balu lässt keine Wünsche offen.

Auf den Weg in die Eifel machen sich auch die beiden Bands „In Utero” aus Hannover und „Srained” aus Saarbrücken. Sie präsentieren um 19.30 Uhr und 21 Uhr ihre Shows. „In Utero” haben sich ganz der Musik von Nirvana verschrieben und benennen ihre Tribute-Band nach dem letzten Studioalbum der Jungs aus Seattle. Nirvana schrieb in den 1990er Jahren Musik-Geschichte. „In Utero” spielt die Songs mit der gleichen Intensität und Power wie seinerzeit Nirvana; für Fans von Nirvana und des Grunge der 1990er Jahre ist diese Band ein absolutes Muss.

„Srained” lässt die guten alten Zeiten wieder auferstehen, als Heavy Metal weltweit über die Musikbühnen dröhnte. Mit „Srained” erlebt man die Hits der Metal-Giganten nahe am Original, verbunden mit einer powervollen und schweißtreibenden Show.

Die Organisatoren des Tollrock-Festivals sind fest davon überzeugt, mit „Demon´s Eye” aus Siegen in diesem Jahr einen echten Hochkaräter gewonnen zu haben. 2009/10 spielte die Band drei Konzerte mit Jon Lord, dem Hammondorganist von Deep Purple.

Fans schätzen an der Band, dass sie nicht nur 1:1 covert, sondern mit furiosen Improvisationen und mitreißenden Gitarren-Orgel-Duellen die Deep Purple der 70er Jahre wieder auferstehen lässt und das Publikum mit legendären Dauerbrennern, wie „Child In Time”, „Black Night”, und natürlich „Smoke On The Water” spielend um fast 40 Jahre in die Vergangenheit katapultiert.
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