Tollrock: Der Klang der „Ärzte” und „Toten Hosen”

Von: Hendrik Buch
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Schmidt. Was im Rahmen des Rursee-Festes begann, hat sich mittlerweile zu einem deutschlandweit bekannten Event entwickelt. Auf dem Parkplatz des Geländes „Zur schönen Aussicht” fanden sich im vergangenen Jahr Nummernschilder aus der ganzen Republik.

Und auch die Resonanz der großen Coverbands zeigt den Veranstaltern, dass das Tollrock-Festival in Schmidt mittlerweile einen Namen hat. Und es entwickelt sich ständig weiter. So hat sich in diesem Jahr extra der Verein Tollrock gegründet, der für das Festival am Wochenende 6. und 7. Juli verantwortlich zeichnet.

Das Schmidter Ortskartell, der Verband der Ortsvereine, sah sich der Organisation nicht mehr gewachsen. Seinen gemeinnützigen Charakter behält das Festival indes, der Gewinn unterstützt maßgeblich die Ortsvereine, welche dafür ihrerseits weiterhin volle Unterstützung zusichern.

Halb Schmidt ist mit am Werk: Ob es das Deutsche Rote Kreuz, das Trommler und Pfeiferkorps, der Sportverein, der Karnevalsverein oder die Jugendorganisation ist: Anders wäre die Veranstaltung wohl auch nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die Anforderungen steigen jährlich.

Tollrock engagiert sich allerdings nicht nur für den Ort, sondern hat sich besonders die Förderung lokaler Nachwuchsmusiker auf die Fahne geschrieben. Kombiniert mit namhaften Hauptakteuren bildet dies das Konzept der Veranstaltung.

So spielt am Festival-Freitag die Frankfurter Band „Alex im Westerland”. Die Gruppe covert Songs von den „Ärzten” und den „Toten Hosen” und ist in der Szene für ihren authentischen Sound bekannt.

Vorher spielt ein Local-Player auf. „Eject” stammen aus der Nordeifel, und ihr Sound erinnert an die Red Hot Chili Peppers. Samstag, dem traditionellen Höhepunkt, wird dann mit „The Dark” ein echter Headliner geboten. Die Band aus dem Hunsrück spielt Rock-Klassiker aller Art und steht vor allem für spektakuläre Bühnen-Auftritte.

Aber auch vorher hat der Tag schon tolle Bands zu bieten: Die Gruppe „Achtung Baby” ist ein Tribut an „U2” und nach dem siebten Studioalbum der Dubliner benannt. Die Lüneburger vertraten die Iren sogar beim offiziellen deutschen Release des letzten Albums. Außerdem spielen „Arcadium” aus Lüttich, die die Red Hot Chili Pepper covern und ein weiterer Local-Player, die Ska-Band „The Coconut Butts”. Zwischen den Auftritten legt der Schmidter „DJ@Night” auf.

Erstmals kommen die Veranstalter dieses Jahr nicht um einen Eintritt für das Nordeifeler Rockfestival herum. Dieser fällt aber mit bis zu fünf Euro doch recht bescheiden aus.

Denen, die selbst in einer Band spielen, sich aber noch nicht auf die Bretter gewagt haben, bietet das Tollrock-Festival dieses Jahr eine Chance. Im Rahmen des Band-Contests erhalten fünf Gruppen die Chance, sich zu beweisen.

Neben dem „Tollrockerz-Pokal” winkt ein Auftritt auf dem Tollrock-Festival 2013 in Schmidt.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Band ein echter Newcomer ist, also keine größere Bühnenerfahrung besitzt, im weitesten Sinne dem großen Genre „Rockmusik” zuzuordnen ist und aus der erweiterten Region stammt.

Das Programm: Freitag, 6. Juli: 18 Uhr Einlass, 20.30 „Eject”, 22: Uhr „Alex im Westerland”. Samstag, 7. Juli: 13 Uhr Einlass, 14 Uhr „Band-Contest”, 18 Uhr „The Coconut Butts”, 19.30 Uhr „Arcadium”, 21 Uhr „Achtung Baby”, 23 Uhr „The Dark”.
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