Tobendes Festzelt: Party bis weit nach Mitternacht

Von: ani
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Einer der Programmhöhepunkte auf der Prinzenproklamation in Lammersdorf: Die Showtanzgruppe Dancefire der Karnevalsfreunde begeisterte mit ihrer farbenfrohen Darbietung gegen Ende der Sitzung und bekam stehenden Beifall. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Das Zelt ausverkauft, eine Sitzung mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals und ein jecker Prinz – die Karnevalsfreunde Lammersdorf konnten mit ihrer Prinzenproklamation zufrieden sein.

500 Gäste waren ins Festzelt geströmt, um bei der Inthronisierung von Dieter IV. (Kaczmarek) dabei zu sein. Eine Stunde nach Mitternacht war man bei allgemeiner Hochstimmung noch voll im närrischen Getümmel, bei dem am Ende die „Original Eschweiler“ mit mächtigem Sound für beste Unterhaltung sorgten.

Nachdem die Karnevalsfreunde mit allen Garden einmarschiert waren, machte Präsident Thomas Matheis zunächst einmal die zahlreichen Gäste aus Simmerath mit den Laimischtern Modalitäten vertraut. Hiernach fungierte die Jugendgarde mit einem flotten Tanz als Eisbrecher. Und dann stand auch schon die Proklamation an.

Schicke Uniformen

Unter den Klängen der Hansa-Blasmusik trat zunächst der Elferrat der neuen Tollität in schicken Eisenbahneruniformen ins grelle Rampenlicht der Bühne. Mit stehendem Beifall wurde dann der neue Prinz empfangen, dessen pfiffige Antrittsrede mit Musikeinlagen versehen war.

Die Vorstellung des Elferrates durch Präsident Matheis hatte die bekannte rhetorische Qualität, worüber man sich im Zelt begeistert zeigte. Die Begeisterung steigerte sich noch, als hiernach „Die jungen Trompeter“ als nächster Programmpunkt erschienen. Bekannte Lieder erzeugten Stimmung pur und es hielt keinen mehr auf den Sitzen.

Dann das Debüt für das Jugendmariechen der Funkengarde: Edda Schweitzer, die für die erkrankte Anne Maassen in die Bresche gesprungen war, löste diese Aufgabe mit Bravour und erhielt viel Beifall. Den gab es auch für die nächste Darbietung. Mit „Oli der Köbes“ gab sich eine weitere Spitzenkraft des rheinischen Karnevals die Ehre.

Nachdem die Ehrengarde ihren Tanz gezeigt hatte, erschienen Gäste aus Eschweiler. Die bei Tanzwettbewerben mehrfach ausgezeichnete „Löwengarde“ zeigte mit ihren jungen Tänzerinnen eindrucksvoll, warum sie in der Region zur Spitzenklasse gehört. Bevor der nächste karnevalistische Höhepunkt anstand, zeigten Weissrockmariechen Nadine Neubacher und Prinzenmariechen Christina Tinz ihre Tänze.

Der rheinische Comedian Christian Pape begeisterte die Narren danach mit lausbübischem Charme im etwas schlecht ausgeleuchteten Festzelt. Witzig und frisch präsentierte sich der büttenversierte Künstler. Sein holländischer Stepptanz am Ende war ein absolutes Highlight.

Ein solches gab es dann auch für die Tollität. Der 1. Kirchröadsjer Herrensitzungs-Verein aus den Niederlanden war speziell für ihn zur Sitzung eingeladen worden.

Vor dem eingangs genannten musikalischen Schlusspunkt gab es dann noch einmal großes tänzerisches Kino: Das „hauseigene Pfund“ der Karnevalsfreunde, die Showtanzgruppe Dancefire, zeigte mit ihrer Darbietung einmal mehr ihre absolute Klasse. Kein Wunder, dass das Publikum die Gruppe von Natascha Mingers mit stehendem Beifall richtig abfeierte.

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