Tischler zeigen ihre Meisterstücke

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Alles aus Holz: Im BGZ Simmerath präsentierten Tischler ihre Meisterstücke.

Simmerath. Wie wertvoll die Arbeit der 16 frischgebackenen Tischlermeister ist, verdeutlichen allein die Zahlen: Wer alle Objekte kaufen möchte, die sie in einer gemeinsamen Ausstellung zeigen, müsste dafür knapp 100 000 Euro investieren.

Im BGZ Simmerath, einem Bildungszentrum der Handwerkskammer für die Region Aachen, präsentierten die jungen Handwerker jetzt ihre Meisterstücke. Den Wert ihrer Arbeit betonte auch Wilhelm Grafen, stellvertretender Dezernent der Handwerkskammer. Er freute sich, dass rund 100 Besucher zur Ausstellung der Meisterstücke ins BGZ gekommen waren. „Dass zeigt unseren jungen Tischlern, wie sehr ihre Arbeit wertgeschätzt wird“, sagte Grafen.

Die 16 gezeigten Meisterstücke – darunter ein Bett, eine Hi-Fi-Wand, ein Ablageregal mit Teufelszinken, Schreibtische, Regale und Sitzmöbel – bildeten den Rahmen für einen lebhaften Austausch zwischen ehemaligen und aktuellen Meisterschülern und den Besuchern.

Grafen freute sich besonders darüber, dass auch einige Eltern mit ihren Kindern die Ausstellung zum Anlass nahmen, um sich über das Tischlerhandwerk zu informieren: „Hier können sie sich direkt ein Bild von der beeindruckenden Leistungsfähigkeit der jungen Tischler machen.“

Die Ausstellung verdeutlichte nicht allein den erfolgreichen Prüflingen den Wert ihrer Arbeit – sondern auch den Experten, die sie in den vergangenen Monaten ausgebildet hatten. Stellvertretend für alle Dozenten dankten die neuen Tischlermeister Dietmar Reichard, Ausbildungsmeister im BGZ Simmerath, für die gute Betreuung.

Feierlicher Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Meisterbriefe durch Wilhelm Grafen, der in Richtung der jungen Tischler allerdings betonte: „Sie alle sind außerdem herzlich dazu eingeladen, Ihren großen, repräsentativen Brief bei der offiziellen Meisterfeier der Handwerkskammer im kommenden Jahr in Empfang zu nehmen.“ Unter den neuen Tischlermeistern ist auch Volker Wilden aus Simmerath.

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