Konzen - Tipps von Fußballprofi Kim Falkenberg

Tipps von Fußballprofi Kim Falkenberg

Von: Carmen Krämer
Letzte Aktualisierung:

Konzen. „Hast du schon mal eine rote Karte bekommen? Und schon mal ein Tor geschossen? Und wann fängt man am besten mit dem Fußballspielen an?”

Kim Falkenberg steht zwischen rund 50 Kindern auf dem Konzener Sportplatz, gibt Autogramme und beantwortet geduldig jede einzelne Frage.

Nach Einschätzung des Neuzugangs der Aachener Alemannia wird Bayern München Deutscher Meister, den schönsten Fußball der Welt spielt der FC Barcelona, und dass die Frauen bei der WM so früh ausgeschieden sind, findet der Profi-Kicker schade: „Das wäre eine Riesenchance gewesen, den Frauenfußball etwas populärer zu machen.”

Zum Abschluss des vom TV Konzen organisierten Ferienfußballcamps kam der zu Saisonbeginn von Greuther Fürth zur Alemannia gewechselte Verteidiger zum Sportpark in die Eifel.

„Bin gern gekommen”

Er selbst konnte wegen einer Verletzung in dieser Saison noch nicht mitmischen, blickt aber trotz des katastrophalen Saisonstarts der Tivoli-Kicker positiv in die Zukunft: „Ich glaube, dass wir nicht großartig unterlegen sind, sondern es einfach noch nicht richtig harmoniert. Wenn wir das in den Griff bekommen, geht es auch wieder bergauf. Ich hoffe, dass ich in drei Wochen auch selbst wieder dabei bin.”

Dass er derzeit nicht spielen kann, hatte für die jungen Nordeifeler Nachwuchsfußballer den positiven Nebeneffekt: Kim Falkenberg hatte Zeit für sie. „Ich habe selbst mal als Trainer bei Bergneustadt gearbeitet und weiß, wie viel Spaß das den Kindern macht, deshalb bin ich gern gekommen”, erklärt der 23-Jährige, der nicht zuletzt aufgrund der Nähe zu Freunden und Familie nach Aachen wechselte. „Fußball wird hier richtig gelebt, und die Stimmung auf dem Tivoli ist eine besondere.”

Besonders war auch die Stimmung auf dem Konzener Rasen, wo eine Woche lang täglich in vier Altersgruppen trainiert wurde. 50 Nordeifeler Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahren, unter ihnen auch fünf Mädchen, absolvierten hier mit den Trainern Ralf Said und Dede Sasa aus Walheim, Dieter Busch vom 1. FC Mönchengladbach und DFB-Stützpunkttrainer Uli Kirch jeden Tag jeweils zwei Trainingseinheiten.

Pokal und Urkunde

Dazwischen gab es Mittagessen für alle, jeder erhielt eine Trainingsjacke und zum Abschluss einen Pokal und ein Foto zur Erinnerung. Die beiden ehrenamtlichen Organisatoren Udo Schmitz und Udo Felser freuen sich sehr über den großen Zuspruch der Kinder: „Wir organisieren das Camp schon seit 2008. Die Resonanz ist so gut, dass es ab Februar schon komplett ausgebucht war.” Und vielleicht wird ja auch der ein oder andere in die Fußstapfen von Kim Falkenberg treten, der den Kindern den Rat gibt: „Wenn ihr Profifußballer werden wollt, müsst ihr Tag und Nacht Fußball spielen wollen, zielgerichtet sein und hart arbeiten. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass es keinen Profi ohne Talent und Training geben kann.”

Etliche Wespenstiche

Die kleinen Nachwuchsspieler waren mit dem Training zufrieden und fanden den Besuch von Kim Falkenberg „cool”. „Das Camp hat richtig Spaß gemacht, besonders das Abschlussturnier war toll. Nur die Wespen haben uns genervt, die haben einige von uns gestochen”.
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