Tierschutzpreis 2010 für CHIO-Turnierleiter Frank Kemperman

Von: Alexander Barth
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Für seine „Verdienste um das Fairplay zwischen Mensch und Pferd” geehrt: CHIO-Turnierleiter Frank Kemperman (Mitte) mit Arche-Chef Herwig Faßbender (r.) und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh, der die Laudatio hielt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Den Welttierschutztag nutzt der Verein Arche, seit Jahren Betreiber des Gnadenhofes in Würselen-Euchen, als Rahmen zur Verleihung seines Preises für besondere Verdienste um das Wohl und von Tieren.

Am Sonntag wurde nun mit Frank Kemperman der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) ausgezeichnet, der zugleich sportlicher Macher des CHIO ist.

Aus der Hand des ehemaligen Landrates und heutigen ALRV-Präsidenten Carl Meulenbergh erhielt er Nadel und Urkunde für seine „Verdienste um das Fairplay zwischen Mensch und Pferd” - und dies nicht nur beim jährlichen Großereignis, wie Arche-Vorsitzender Herwig Faßbender betonte. Dabei hatte es im Vorfeld nicht nur Zustimmung für die Wahl des diesjährigen Preisträgers gegeben. „Auch wenn das nicht jedem gefällt: Wir sind so frei!”, stellte Faßbender bestimmt fest.

„Mein Herz schlägt für Tiere” ist Jahr für Jahr auf der zu verleihenden Urkunde zu lesen. Sowohl Faßbender als auch Laudator Meulenbergh lobten Kemperman als unermüdlichen Kämpfer für den würdigen Umgang mit Sportpferden.

Nicht zuletzt dank seines Zutuns seien in den Satzungen des Weltverbandes FEI wichtige Regeln zur Bekämpfung grausamer Trainingsmethoden und Anti-Doping-Richtlinien auf den Weg gebracht worden, hieß es in der Laudatio. Kemperman selbst bedankte sich für die Ehren und gab das Lob an den Verein zurück, dem er eine hervorragende Arbeit im Sinne des Tierschutzes bescheinigte.

Die unerschütterliche Liebe zum Tier merkte man im Rahmen der rund einstündigen Preisverleihung vor allem den jüngsten Arche-Aktivisten an: Die elfjährige Lisa Bußmann und Lisa Junk (17), beide ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Gnadenhofes, appellierten in ihren Wortbeiträgen eindringlich an den Sinn für ein achtsames und respektvolles Miteinander im Umgang mit Tieren.

Und Arche-Vorsitzender Faßbender versicherte: Auch wenn man mit der Wahl des Preisträgers keine durchweg populäre Entscheidung getroffen habe - „letztlich geht immer um die Tiere”.
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