Thema Aldi: SPD-Fraktion „hilft Herrn Seidel gerne beim Suchen”

Von: ess
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Roetgen. Klaus Onasch, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Roetgener Gemeinderat, legt Wert auf Differenzierungen. Deshalb will er die Äußerungen von CDU-Fraktionschef Michael Seidel, in puncto Aldi-Ansiedlung an der Faulenbruchstraße habe im Parlament Konsens geherrscht, so nicht stehen lassen.

Onasch: „Die SPD war immer für den Standort Bundesstraße, und wir haben immer wieder davor gewarnt, dass der Standort Faulenbruchstraße problematisch werden würde.”

CDU und Grüne hätten „mit einem Federstrich” alle anderem Standorte vom Tisch gewischt. Die SPD habe deshalb dem letzten verbliebenen Standort für einen Aldi-Markt an der Faulenbruchstraße zugestimmt, um den Discounter überhaupt in Roetgen ansiedeln zu können.

Wenn CDU-Fraktionschef Seidel jetzt erkläre, man werde halt einen anderen Standort in Roetgen suchen, dann sei er, Onasch, gespannt, um welchen Standort es sich handele: „Die SPD hilft Herrn Seidel gerne beim Suchen, weil wir einen Aldi in Roetgen haben wollen. Aber mit ihrem Zentrenkonzept haben CDU und Grüne es geschafft, alle anderen potenziellen Standorte kaputtzumachen”.

Auch die UWG kommt nicht ungeschoren davon, denn die pauschale Kritik am Rat „ist falsch”. Allerdings nimmt Klaus Onasch die Unabhängigen gegen die Kritik der CDU in Schutz: „Was sind daran populistische Anfeindungen und parteipolitische Polemik, wenn die UWG erklärt, der Gemeinderat habe das nicht vernünftig hinbekommen?

Blauäugig sei es unterdessen zu glauben, an der Faulenbruchstraße ließe sich irgendein anderer Discounter ansiedeln. Onasch: „Das Lärmgutachten ist nun mal in der Welt, ein anderer Discounter wird auch mit drei Lkw-Anfahrten pro Tag nicht auskommen und die Anlieger werden gegen jedes andere Unternehmen genauso zu Felde ziehen. Die haben nichts gegen Aldi. Die wollen da keinen Supermarkt haben.”
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