Konzen - Theaterverein Concordia Konzen begeistert mit „Die Schneekönigin”

Theaterverein Concordia Konzen begeistert mit „Die Schneekönigin”

Von: heg
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Theatervereinsvorsitzender Ste
Theatervereinsvorsitzender Stefan Herbst bat zum Abschluss alle Mitwirkenden des Theaterstücks „Die Schneekönigin” noch einmal zusammen auf die Bühne. Foto: Helga Giesen

Konzen. In ein glitzerndes Winterland aus Eis und Schnee entführt das diesjährige Märchenstück des Konzener Theatervereins Concordia.

„Die Schneekönigin” nach Motiven von Hans-Christian Andersen begeisterte bei der Premiere am Samstag die vielen kleinen und großen Zuschauer im MuK.

Die Geschichte nimmt ihren Anfang in einer gemütlichen Dachstube, wo die kleine Gerda mit ihrer Oma wohnt. Häufiger Gast ist der pfiffige und freundliche Nachbarsjunge Kai. Am liebsten lauschen die beiden den Geschichten, die die Oma so wunderbar erzählen kann. Doch die Idylle wird zerstört durch die böse und hartherzige Schneekönigin.

Sie entführt Kai in ihr Reich, um seine Klugheit für ihre Zwecke auszunutzen. Dabei verwandelt sie auch sein Herz zu Eis. Gerda macht sich auf, um ihren Freund zurückzuholen. Auf der Suche drohen ihr immer wieder Gefahren durch die Schneekönigin, aber mit ihrem Mut und ihrem warmen Herzen findet sie Helfer wie die freundlichen Raben und sogar die wilde Räubertochter Ronja mit ihrem Rentier Rudolph lässt sich von ihr rühren und hilft ihr weiter auf ihrem gefährlichen Weg.

Proben seit Dezember

Seit Anfang Dezember hat sich das Theaterteam unter der Gesamtleitung von Renate Preiss zweimal wöchentlich zu den Proben getroffen. Zeitgleich fand ein Workshop aller Beteiligten statt, in dem erste Ideen für das Bühnenbild gesammelt wurden. Neben den 18 Schauspielern und den elf Mädchen und Jungen der Tanzgruppe, die auf der Bühne standen, waren hinter den Kulissen viele helfende Hände von den Bühnenbauern und -malern über Kostüme, Maske und Frisuren für Schauspieler und Tänzer bis hin zur Technik und den Entwürfen für Plakate und Flyer nötig, um das Märchen zu realisieren. Alles klappte bei der Premiere so vorzüglich, dass die Souffleusen kaum Arbeit hatten. Viel Applaus belohnte alle Mitwirkenden bereits an diesem Tag.

Beifall für Nele Egyptien

Besonderen Beifall gab es zu Recht für Nele Egyptien in der Rolle des Mädchens Gerda. Die Zehnjährige hatte mit rund 180 Sprecheinsätzen ein unglaubliches Pensum zu bewältigen. Mit zwei Auftritten als Blumenkinder und als Schneeflocken bezauberte die Tanzgruppe, in der der erst vierjährige Jakob als jüngster Akteur auf der Bühne stand. Auf die Tanzkinder wirft Renate Preiss immer ein besonderes Auge, denn hier zeige sich meist schon, wer später einmal eine größere Rolle übernehmen kann.

Zum dritten Mal finden die Aufführungen jetzt im MuK statt. „Das ist eine große Erleichterung”, freut sich Renate Preiss über die guten Arbeitsbedingungen, die das gut ausgestattete Haus, in das die Vereine viel Eigenleistung eingebracht haben, bietet. Nach jeder Vorstellung werden unter den jungen Besuchern Preise ausgelost, darunter neben Eintrittskarten für das Märchen 2013 auch einer der schönen Erinnerungsbecher, die Renate Preiss jedes Jahr für alle Mitwirkenden anfertigen lässt.

Karten mit Sitzplatzreservierung für die nächsten drei Vorstellungen am Samstag, 24. März, 17 Uhr, sowie am Sonntag, 25. März, 11 und 15 Uhr, sind noch erhältlich am Dienstag und Donnerstag, jeweils von 18 bis 20 Uhr, im MuK und auf www.theaterverein-konzen.de.
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