Konzen - Theaterverein Concordia: „Einmal Theaterluft schnuppern.”

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Theaterverein Concordia: „Einmal Theaterluft schnuppern.”

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Ein Theterstück einzustudiere
Ein Theterstück einzustudieren kann sich als nervenaufreibend erweisen, wenn die Schauspieler alles andere als den Text im Kopf haben. Mit ”Es muss nich immer Shakespeare sein” hatten die jungen DarstellerInnen bei den Kinder- und Jugendtagen des Thetarevereins Concordia Konzen die Lacher auf ihrer Seite. Foto: Helga Giesen

Konzen. Theaterspaß für Groß und Klein gab es an zwei Tagen im Konzener MuK. Der Theaterverein Concordia hatte zu den Kinder- und Jugendtagen eingeladen. In drei Altersgruppen hatten über 70 Drei- bis 20-Jährige wochenlang auf der Bühne und hinter den Kulissen geprobt, um sich in drei Stücken vor Publikum zu präsentieren.

„Damit wollten wir möglichst vielen Jungen und Mädchen Gelegenheit geben, einmal Theaterluft zu schnuppern, denn bei den jährlichen Märchenaufführungen ist die Anzahl der Mitwirkenden begrenzt”, erzählte Renate Preiss, die bei der Concordia als Spielleiterin für den Jugendbereich zuständig ist. Unterstützt wurde sie bei dem Projekt in der Spielleitung von Andrea Werker und Marco Völl sowie als Soffleusen und bei Maske/Frisuren von Alina Jansen, Hannah Valentin- Krebs und Christina Völl.

„Insgesamt können wir ein positives Fazit ziehen”, freute sich Renate Preiss am Wochenende. Viele Zuschauer kamen zu den sechs Vorstellungen, ließen sich von den jungen Akteuren begeistern und spendeten reichlich Beifall. Auch der Vorsitzende des Theatervereins, Stefan Herbst, bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten, die diese Mammutaufgabe bravourös bewältigt hatten.

Zuerst waren die Jüngsten an der Reihe, die sich unter der Leitung von Andrea Werker in dem Stück „Varieté der Träume” mit einer flotten Show aus Tanz und Akrobatik in die Herzen der Zuschauer spielten. Mit den „mittleren” Jahrgängen hatte Renate Preiss geprobt. Dass sich Gespenster durchaus modern zeigen, aber auch die gute alte Zeit ihre Reize hat, führten sie in „Gespenster 2000” vergnüglich vor.

Immer wieder auf die Lachmuskeln zielten auch die Jugendlichen mit „Es muss nicht immer Shakespeare sein”. Bei den Proben zu dem Stück „Ein Sommernachtstraum” hat es die Lehrerin zunächst schwer, ihre Truppe für den Klassiker zu begeistern, aber dann siegt plötzlich doch die Romantik und es heißt: Manchmal darf´s doch Shakespeare sein. Hier führte Marco Völl Regie, der als Spielleiter für die Erwachsenenstücke auch schon mitten in den Proben für die nächste Aufführung steckt. Am 31. Oktober startet der Theaterverein mit der Premiere seines Herbststücks „Wer krank ist, muss kerngesund sein” in die Spielzeit 2012/2013.

Hier geht es in einem Krankenhaus recht turbulent zu. Da kann es schon einmal passieren, dass eine Schwester einen Kassenpatienten im Moorbad vergisst, ein Patient aus der Psychiatrie Arzt spielt und der zerstreute Professor den Durchblick verliert. Auch das Machogehabe des Chefarztes trägt nicht zum reibungslosen Klinikablauf bei. Wenn dann auch noch eine kassenärztliche Überprüfung ins Haus steht, dann ist guter Rat teuer.

Weitere Vorstellungen finden am 1. sowie am 10. und 11. November, ebenfalls jeweils um 19.30 Uhr im MuK, statt. Karten im Vorverkauf gibt es im Online-Ticketshop.
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