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Theaterstück über Masseure, Liebe und Moneten im Hotel

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Ein großes Ensemble des Strau
Ein großes Ensemble des Straucher St. Josefs-Vereins hat in diesem Jahr mit viel Engagement ein kurzweiliges und sehr unterhaltsames Theaterstück einstudiert, das am 17. und 18. November aufegführt wird.

Steckenborn. Der St. Josefs-Verein Strauch präsentiert zum Theaterabend Bernd Gombolds „Grand Malheur”. Die Aufführungen finden am Samstag, 17. November, um 20 Uhr und am 18. November, um 18 Uhr im Saal Stollenwerk in Steckenborn statt. Die Proben finden seit Ende September statt und gehen aktuell in die heiße Phase.

In diesem Jahr ist es dem kleinen Verein gelungen, ein wirklich sehr großes Theaterstück zu realisieren. Nicht ohne Stolz konnten insgesamt 16 Rollen auf der Bühne besetzt werden. Besonders ansprechend ist es, dass sowohl „alte Hasen”, als auch vollkommen neue Theaterspieler gewonnen und harmonisch in die Gesamtgruppe integriert werden konnten.

20-köpfiges Team

Zu den Theaterspielern kommen noch die unverzichtbaren Helfer und Unterstützer wie Souffleure, Masken, Technik usw. hinter der Bühne hinzu. So ergibt sich in diesem Jahr ein mehr als 20-köpfiges Team, das mit viel Hingabe und noch mehr Engagement ein kurzweiliges und sehr unterhaltsames Theaterstück einstudiert hat.

Zum Inhalt: Im renommierten und etablierten Kur- und Wellnesshotel Faltenburg geht es mal wieder drunter und drüber. Der Hoteldirektor steht bei seinen Mitarbeitern nicht gut im Kurs und kassiert bei den Gästen am liebsten in bar. Neuerdings muss er sich zudem mit einer neuen Controllerin herumschlagen. Die wiederum bringt ihren schlitzohrigen Vater im Hotel unter, wovon dieser zunächst gar nicht begeistert ist. Erst als er sich etwas näher mit den neuen weiblichen Hotelgästen anfreundet findet er Gefallen an der Situation. Der in sich ruhende Hausmeister ist eigentlich immer müde, und der allseits umschwärmte Friseur ist unsterblich, aber leider auch unglücklich verliebt. Die Putzfrau ist intensiv auf der Suche nach einem Mann, und die Empfangsdame hält mehr Fäden zusammen als man am Anfang so denkt. Die übrigen Gäste sind jeder für sich gesehen ein Unikat. Sie runden das bunte und turbulente Bild der illustren Persönlichkeiten im Hotel ab. Eine durchzechte Nacht, eine abendliche Poolparty, ein opulentes Spezialitätenbuffet sowie eine verschwundene Mutter und deren Freundin sorgen für reichlich Turbulenzen. Was Humphrey Bogart, Marlon Brando, Greta Garbo und sogar Elvis Presley mit der Geschichte zu schaffen haben, wird jetzt noch nicht verraten. Bis sich diese Situationen und Zusammenhänge aufgelöst haben und sich (für die meisten der Beteiligten) ein Happy-End abzeichnet, muss noch manche Irrung und Wirrung überstanden werden.

In diesem Jahr wirken beim Theaterstück des Josefsvereins mit:

Simone Werker-Schwartz als Elli Taler (Putzfrau auf Männerfang), Lena Gather als Jenny Stark (Fitnesstrainerin und Empfangsdame), René Küpper als Jean-Pierre (vielseitig interessierter Frisör und Kosmetiker), Tanja Lauscher als Sabine Brändle (Controllerin und Verwaltungsleiterin), Peter Falter als Martin Brändle (schlitzohriger Vater von Sabine), Martin Greuel als Richard Schneidermann (begehrter und gut betuchter Hotelgast), Lina Wirtz als Birgit Ballon (wellnessbedürftiger Hotelgast), Christa Johnen als Eva Hausmann (unternehmungslustiger Hotelgast und Freundin von Klara), Katja Semleit als Klara Müller (preisbewusster Hotelgast und Freundin von Eva), Friedel Strauch als Georg, der allseits beliebte Masseur, Ralf Virnich als Thomas Müller (besorgter Sohn von Klara), Eugen Strauch als bargeldliebender Hoteldirektor Dr. Klaus Kowalski, Udo Theiß als sowie Wolfgang Johnen, Christof Breuer und Simon Braun als abendliche Hotelgäste.

Ursula Gärtner und Irene Breuer sind die Souffleusen, Silke Peeters und Birgit Völl sorgen für die Maske und Wolfang Johnen für die Technik.
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