Theaterfreunde Roetgen erfolgreich mit „Immer Ärger mit den Alten”

Von: heg
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Regisseurin Monika Bahr (recht
Regisseurin Monika Bahr (rechts) und ihr Darstellerteam der Theaterfreunde Roetgen konnten sich nach der Aufführung des „Dreiakters „Immer ärger mit den Alten” zurecht über einen riesigen Applaus freuen. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Ein zweimal ausverkauftes Haus und rundum begeisterte Zuschauer waren für die Theaterfreunde Roetgen der verdiente Lohn für monatelanges Proben. Auf dem Programm der Laienspieler stand der Dreiakter „Immer Ärger mit den Alten”.

Eine kurze Zeitungsnotiz hatte den Chefredakteur eines Provinzblattes auf eine Idee gebracht. Den 80. Hochzeitstag, den zwei Hundertjährige feierten, wollte er für seine Leser als Sensationsgeschichte ganz groß herausbringen. Die beiden Senioren wurden zur Feier in ein feudales Hotel nach London gebracht, und es wurde sogar eigens eine Krankenschwester organisiert, die sich um ihr Wohlergehen kümmern sollte.

Das Reporterteam, das eine rührselige Geschichte liefern sollte, hatte die Rechnung allerdings ohne die beiden munteren Alten gemacht. Mit ihrer Widerspenstigkeit trieben sie alle zur Verzweiflung, und was sie aus dem Nähkästchen ihrer langjährigen Ehe ausplauderten, war auch nicht unbedingt druckreif und brachte die Vorstellung von einem idealen Jubelpaar, das den Lesern präsentiert werden sollte, stark ins Wanken. Dabei warf die turbulente Handlung zugleich auch ein amüsantes Schlaglicht auf die Praktiken der miteinander konkurrierenden Boulevardpresse.

Mit den Darstellern Anne Clösgen, Jennifer Gath, Rainer Hütten, Christian Kühnel, Charlotte Löhrer, Martin Löhrer, Anne Mathee, Rolf Nordt, Sabrina Reinartz, Rebecca Schroeder und Carina Wilms hatte sich eine spielfreudige Truppe zusammengefunden, die mit ihrer pointierten Darstellung der skurrilen Typen ein ums andere Mal auf die Lachmuskeln der Zuschauer zielte.

Die Vorsitzende der Theaterfreunde, Monika Bahr, bei der auch als Regisseurin alle Fäden zusammenliefen, freute sich bei der Begrüßung, dass so viele Besucher den Weg ins Pfarrheim „Op de Kerchbröck” gefunden hatten. Ihr Dank galt der Pfarrgemeinde für die Bereitstellung der Räumlichkeiten ebenso wie auch dem gesamten Team, in dem jeder seine Ideen eingebracht habe. Dazu gehörten unter ihrer Leitung neben den Darstellern auch Rolf Bösche (Bühnenbild), Gaby Haas und Vera Bieda (Maske und Kostüme), Karl Roentgen (Technik) und Claudia Löhrer als Souffleuse.


Es sei nicht so einfach gewesen, die elf Rollen des Stücks zu besetzen, verriet die Regisseurin und schon gar nicht, dann für die Proben auch immer alle unter einen Hut zu bringen. Bühnenerfahrung brachten alle Laiendarsteller mit. Zu dem „harten Kern”, der auch in den vergangenen Jahren immer wieder auf den Brettern stand, hatten sich jetzt auch wieder länger nicht mehr aktive Spieler gesellt. Bei ihrem Wechsel von der Kinder- und Jugendgruppe zu den Erwachsenen feierten Franziska und Martin Löhrer einen gelungenen Einstand.
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