The Eifel goes Hollywood: Karnevalsabend in der Markthalle

Von: lro
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Die Eifeler Band „Vennomenal“ heizt dem Publikum ein und sorgt für beste Stimmung. Foto: Lisa Rombach

Monschau. „And the Oscar goes to...“, hieß es am vergangenen Samstag in Monschau. Der Karnevalsabend der Vereinsgemeinschaft machte deutlich, dass man auch in der Altstadt das Feiern und gemeinsame Schunkeln nicht verlernt hat.

Die Markthalle wurde von den vielen fleißigen Helfern zu diesem Anlass passend zum Motto „Eifel goes Hollywood – ganz Monschau dreht ab“ geschmückt. Dieses Jahr lag durch verschiedene Filmproduktionen wirklich ein Hauch von Hollywood in der Monschauer Luft, so Moderator Achim Pröpper bei seiner Begrüßung.

Danach startete das Programm mit einem tänzerischen Höhepunkt. Die KG Biebesse aus Höfen ließ sowohl das Junioren-Tanzmariechen Vanessa Roder als auch die Showtanzgruppe und die Gardetanzgruppe „Twisters“ über die Bühne wirbeln. Für ihre Leistung wurden die Tänzer, wie alle kommenden „Acts“ auf der Bühne, mit einem kleinen Oscar belohnt.

Tänzerisch ging es dann mit dem eigenen Nachwuchs der Monschauer weiter. „Die Turanos“ zeigten ihren diesjährigen Tanz zum Motto „Super Mario“ mit bunten Kostümen. Ein altbekannter Gast auf der Bühne und in der Bütt, Heinz Mertens, berichtete danach als Herausgeber und Autor des neuen Monschauer Stadt- und Landbotens über den neusten Klatsch und Tratsch der Eifel.

Feuerwehr-Stripper

Ebenfalls seit vielen Jahren mit dabei ist die befreundete Karnevalsgemeinschaft aus Frechen, und sie begeistert mit ihrem tänzerischen Programm. Präsident Werner Mörs feierte Geburtstag und bekam vom gut aufgelegten Publikum ein Ständchen gesungen. Tänzerisch überzeugten auch die „Crazy Chicks“ aus Rohren als Cowgirls und die Showtanzgruppe „Baccara“ aus Eicherscheid, die ihr zehnjähriges Jubiläum auf der Monschauer Bühne feierte.

Eine Performance der besonderen Art bekamen die Zuschauer dann von den Jungs der Monschauer Feuerwehr geliefert. So mussten die Männer Prüfungen ablegen und meisterten diese mal mehr, mal weniger gut, aber auf eine wunderbar amüsant dargestellte Weise, musikalisch unterlegt mit passenden Liedern. Der Verzweiflung nahe, musste der Leiter vieles über sich ergehen lassen und schließlich miterleben, wie diese sechs gestandenen Feuerwehrmänner sich ihrer Uniform entledigten und sich ansatzweise als Chippendales 2.0 entpuppten. Die Frauen im Saal forderten lautstark eine Zugabe.

Ebenfalls etwas zum Lachen präsentierten Ruth Banowski-Förster und Natali Münsch mit ihrem Programmpunkt „Eine kleine Vögelei“, eine Parodie auf die Bauchrednerkunst. Wie immer blieb auch bei dem gekonnten Auftritt von „Ne Bur vom Dorp“ kein Auge trocken, bei dem die Zuschauer von Franz-Joseph Kaulen hörten, was ein Bauer vom Dorf so alles erlebt und mitmachen muss.

Zu später Stunde ein weiteres Highlight der Sitzung. Das diesjährige Dreigestirn, angeführt von der Prinzengarde (Spielerinnen des Müttervereins Monschau), zog unter der Leitung von Ortsvorsteher Georg Kaulen zu tosendem Applaus in die Halle ein. Prinz Alfred I. (Wernerus) stimmte a cappella ein von ihm selbst getextetes Prinzenlied an und begeisterte damit die Massen im Saal, an seiner Seite die Jungfrau Gerda I (Gerd Felser) und Bauer Hermann-Joseph I (Offermann). Prinzenmariechen Anne Pröpper tanzte auf das Lied „Kölsche Jonge Bütze jot wie die Stars in Hollywood“ gekonnt und bekam für ihre Darbietung Standing Ovations, so wie der Gardetanz der Monschauerinnen.

Für den richtigen musikalischen Rahmen sorgten die 14 Zwerge (diesmal ohne ihre Schneewittchen) der Band „Vennomenal“, bei deren Auftritt es die Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen hielt.

Bedankt wurde sich bei allen Beteiligten, insbesondere beim Team der VGK für Planung und Durchführung dieser Veranstaltung. Ein weiter Dank galt Guido Jansen für die Technik, der Thekenbesetzung und den fleißigen Kellnerinnen an diesem Abend. Es wurde noch bis in den frühen Morgen gefeiert.

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