Tempo auf der B258 wird jetzt mit Lasertechnik überwacht

Von: Andreas Gabbert
Letzte Aktualisierung:
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Da war die neue Geschwindigkeitsmessanlage noch in Folie eingepackt. In den kommenden Tagen soll sie in Betrieb gehen und an Fringshaus das Tempo der Verkehrsteilnehmer überwachen. Foto: A. Gabbert

Fringshaus. Eine neue Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung wurde in dieser Woche an Fringshaus installiert. Die alte Anlage wurde abgebaut und durch eine neue vom Typ Traffi-Tower 2.0 ersetzt. In den kommenden Tagen soll die Anlage in Betrieb gehen.

Die alten Anlagen würden sukzessive ausgetauscht und durch moderne Anlagen mit Lasertechnik ersetzt, erklärt Holger Benend, Sprecher der Städteregion, auf Anfrage. Der Vorteil dieser Technik sei unter anderem, dass im Boden keine Kontaktstreifen mehr installiert werden müssten. Damit entfalle auch die regelmäßige Erneuerung im Abstand von vier bis sechs Jahren und die Eichung des Messplatzes; die Kosten könnten nun eingespart werden. Nur der Einschub in das Gerät müsse noch regelmäßig geeicht werden.

Die neue Anlage liefere außerdem bessere Fotos und sei in der Lage, mehrere Fahrbahnen gleichzeitig zu überwachen und mehrere Verstöße gleichzeitig zu registrieren, sagt Benend. In der Nordeifel habe man mit dem Austausch der Messgeräte an Fringshaus begonnen, da dort ohnehin eine Reparatur der Kontaktschleifen im Boden angestanden habe.

Als nächstes solle jetzt die Anlage am Ortseingang von Roetgen in Fahrtrichtung Aachen ausgetauscht werden. Ein genaues Datum konnte die Städteregion aber noch nicht nennen. Im Haushalt der Städteregion sind die Gesamtkosten für die neue Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an Fringshaus inklusive Abbau der alten Anlage und Montage mit 72.000 Euro veranschlagt.

Die alte Anlage registrierte im vergangenen Jahr 9927 Geschwindigkeitsverstöße. Damit liegt sie nur knapp hinter dem „Starenkasten“ am Roetgener Meilenstein. Dort blitzte es im Jahr 2015 in der Nordeifel am häufigsten, nämlich genau 10.173 Mal. Die wenigsten Fotos machte die Anlage an der Hauptstraße in Höfen.

Insgesamt gibt es in der Nordeifel aktuell 14 stationäre Messanlagen. Drei davon im Stadtgebiet Monschau, fünf im Gemeindegebiet Roetgen und sechs im Gemeindegebiet Simmerath, wobei dort an zwei Standorten in beide Fahrtrichtungen gemessen werden kann.

Eine davon ist die Anlage an der Kreuzung in Rollesbroich, die im Oktober 2012 umgebaut wurde, um auch Motorradfahrer erfassen zu können. An diesem Standort wurden im Jahr 2015 insgesamt 615 Verstöße geahndet, die durch Motorradfahrer begangen wurden. Die Erfahrungen mit der Anlage seien sehr gut, heißt es von Seiten der Städteregion. Im Jahr 2015 betrugen die Gesamteinnahmen der Städteregion aus der Verkehrsüberwachung 4.629.205,34 Euro.

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