Tempo 30 auf der Roetgener Hauptstraße ausdehnen?

Von: P. St.
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Es könnte sein, dass die Tempo 30-Zone auf der Roetgener Hauptstraße demnächst erheblich ausgedehnt wird. Foto: imageBROKER/Torsten Krüger

Roetgen. Auf der Hauptstraße in Roetgen gilt Tempo 30, allerdings nur auf einem rund 500 Meter langen Streckenabschnitt im Ortskern, der an Grundschule, Privatschule und dem benachbarten Rathaus vorbeiführt. Die Tempobeschränkung gilt montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr.

Es könnte nun sein, dass die Tempo 30-Zone auf der Roetgener Hauptstraße demnächst erheblich ausgedehnt wird. Bisher gilt sie für den Bereich zwischen den Einmündungen Faulenbruch- und Lammerskreuzstraße. Dem Roetgener Bauausschuss lag am Abend ein Antrag der SPD-Fraktion vor, die 30er-Zone nun auf den Bereich zwischen Einmündung Rommelweg und Hackjansbend anzuordnen. Das wäre dann mehr als ein Kilometer Länge.

Die Gemeindeverwaltung sieht einer entsprechenden Anordnung der Straßenverkehrsbehörde durchaus optimistisch entgegen. Der Grund für den Optimismus liegt in der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung auf Bundesebene.

Diese Gesetzesänderung macht es den Kommunen nun leichter, vor Schulen, Kindergärten und Altenheimen Tempo 30 einzuführen, auch wenn es sich wie bei der Roetgener Hauptstraße (L 238) um ein klassifizierte Hauptverkehrsverbindung handelt. Bisher lagen die Hürden bei innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen wesentlich höher. So müssen die Antragsteller für die Anordnung von Tempo 30 künftig nicht mehr nachweisen, dass es sich um Unfallschwerpunkte handelt.

Die SPD führt in ihrem Antrag als Begründung an, dass die Erschließung weiterer innerörtlicher Baugebiete, der zwischenzeitlich eröffnete AWO-Kindergarten wie auch die Erweiterung der Privatschule Conventz an der Hauptstraße zu einer erhöhten Frequenz von Kindern und Schülern geführt habe.

Insbesondere in den dunklen Morgenstunden des Winterhalbjahres „nimmt die potenzielle Gefährdung der Fußgänger in der Hauptstraße aus unserer Sicht zu“, begründet Fraktionsvorsitzender Klaus Jörg Onasch den nach 2014 erneuten Vorstoß seiner Fraktion in dieser Sache.

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