Schmidt - Täter mit Hass auf die Polizei lockern Radmuttern am Auto

Täter mit Hass auf die Polizei lockern Radmuttern am Auto

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Nachdem ihr Auto zweimal zerkratzt worden war, wurden jetzt am Pkw der Polizistin Diana H. die Muttern an einem Rad gelöst. Foto: Lauscher

Schmidt. In übelster Weise wurde in Schmidt im Ortsteil Kommerscheidt ein Auto mehrfach beschädigt. Die Besitzer erstatteten bislang drei Strafanzeigen. Diana H. traute ihren Augen nicht, als sie an einem Morgen Ende Oktober zu ihrem Auto kam und auf der Rückseite einen Schriftzug eingekratzt vorfand: „Scheiß Bullen raus aus Schmidt”.

Sie und ihr Partner sind Polizeibeamte; auch wenn sie sich bewusst sind, dass man sich in ihrem Job nicht immer Freunde macht, konnten sie sich beim besten Willen nicht erklären, wer in Schmidt eine solche Aggression gegen sie haben könnte. „Ich war entsetzt”, erzählt Diana H., „ich empfand den Angriff als sehr persönlich.”

Zwei Wochen später fand sie auf der linken Seite wieder Kratzer, diesmal mit drastisch unflätiger Ausdrucksweise. In der Nachbarschaft war niemandem etwas Außergewöhnliches aufgefallen. Offensichtlich ließ sich der Täter trotz Bewegungsmelder in der Dunkelheit Zeit, seine Beleidigungen einzuritzen.

Dann am Anfang dieser Woche ein unfassbarer Vorfall: Am Montag machte sich Diana H. auf den Weg nach Köln zum Nachtdienst. Sie hörte gleich ein klapperndes Geräusch und machte sich Gedanken, ob möglicherweise ein Radlager defekt sein könnte. Vor dem Wochenende waren die Reifen gewechselt worden.

Nach etwa zwei Kilometern hielt sie an und stellte fest, dass eine Schraube an der Felge locker war. Sie drehte diese im Dunkeln fest und fuhr weiter.

Doch das Klappern am Vorderrad wurde immer lauter. Zwischen Schmidt und Nideggen-Brück sah sie sich gezwungen, wieder anzuhalten. Sie stellte fest, dass alle fünf Schrauben gelöst waren. In der nächsten Kurve hätte sich das Rad mit hoher Wahrscheinlichkeit selbstständig gemacht, mit möglicherweise verheerenden Folgen.

Die Polizei nimmt die Angelegenheit sehr ernst und ist für Hinweise dankbar, die jede Polizeidienststelle entgegennimmt. Auch die Nachbarn haben zugesichert, wachsam zu sein.
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