SV und FC planen neuen Jugendförderverein

Von: kk
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Paul Mirbach, der 1. Vorsitzende des SV Rott (zweiter von links), verteilte an die Vereinsmitglieder (von links) Elmar Krause, Werner Bothur, Frank Ferdinand und Ralf Koll Ehrenurkunden für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Im Eiltempo ging die Jahreshauptversammlung des SV Rott, dem ranghöchsten Nordeifeler Fußballverein, im Vereinsheim über die Bühne.

Nach dem der 1. Vorsitzende, Paul Mirbach, die Mitglieder und besonders die Mitglieder des Ältestenrats begrüßt hatte, freute er sich, dass die komplette erste Mannschaft mit dem Trainergespann Faton Popova und Sven Vorburg an der Versammlung teilnahm.

In seinem Geschäftsbericht ging Geschäftsführer Rudi Hütten, der diesen Job schon 34 Jahre wahrnimmt, näher auf die sportliche Situation des Vereins ein. Leider meldeten sich nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Kreisliga C mehrere Spieler ab, so dass man aufgrund des Personalmangels keine Zweite mehr melden konnte.

Nach über elf Jahren endete nach der vergangenen Saison die Ära von Trainer Jürgen Lipka. Neuer Trainer beim Landesligisten wurde Faton Popova.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählte die Sportwoche, für die ein großer personeller Aufwand erforderlich war.

Kassierer Helmut Otten berichtete über die Finanzlage des Vereins. Er zeichnet sich schon seit 25 Jahren für die Finanzen des Sportvereins verantwortlich und kündigte an, dass er sich im nächsten Jahr in den Ruhestand verabschieden möchte.

Jugendleiter Michael Carl berichtete von der guten Zusammenarbeit der Spielgemeinschaft mit dem FC Roetgen. Durch die SG können die beiden Vereine alle Altersklassen besetzen. Ein großes Thema bei der Jugendabteilung des SV Rott ist die Betreuung und Integration der Flüchtlinge. Etwas verärgert äußerte der Jugendleiter sich über die Probleme der Vereine mit dem Verband, wenn es um die Spielberechtigungen für die jungen Flüchtlinge geht.

Der Höhepunkt für die Jugendabteilung war die Sportwoche im Juni des vergangenen Jahres.

Frederique Casper und Paul Things hatten die Kasse geprüft und attestierten dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde Frank Knur zum Versammlungsleiter gewählt. Er bedankte sich beim Vorstand für die geleistete Arbeit und bat die Versammlung, den Vorstand zu entlasten, was auch einstimmig geschah.

Vor den Neuwahlen standen noch die Ehrungen auf der Tagesordnung. Rudi Hütten, Otto Emonts und Bernd Hütten sind schon seit 50 Jahren Mitglied beim SV Rott. Seit 25 Jahren halten Ingrid Bernhards, Elmar Krause, Ralf Koll, Frank Ferdinand, Manfred Adrian, Werner Bothur und Peter Osländer dem Verein die Treue.

Die Neuwahlen wurden von Frank Knur geleitet. Andreas Schindler wurde wieder zum 2. Vorsitzenden gewählt. Rudi Hütten führt weiterhin die Geschäfte des Vereins. Martin Droigk bleibt Sozialwart. Frederique Casper und Nico Winkhold prüfen im nächsten Jahr die Kasse.

Da die Vorstandsmannschaft des SV Rott so langsam in die Jahre gekommen ist, forderte Gottfried Nonhoff die jüngeren Mitglieder zu mehr Vereinsarbeit auf.

Etwas kontroverser diskutiert wurden abschließend unter dem Punkt „Verschiedenes“ die Eingaben der Jugendabteilung, die Jugendleiter Michael Carl vorbrachte. Da die Spielgemeinschaft mit dem FC Roetgen gut funktioniert, aber den Nachteil hat, dass Spielgemeinschaften nicht auf Verbandsebene aufsteigen können, planen die beiden Jugendabteilungen einen sogenannten Jugendförderverein. Der Jugendförderverein würde die Jugendlichen beider Vereine übernehmen und würde dann als eigenständiger Verein geführt.

Die Versammlung erteilte dem Jugendleiter das Mandat, die weiteren Planungen mit der Jugendabteilung des FC Roetgen fortzusetzen.

Eine einstimmige Zustimmung erhielt Michael Carl auch für eine Satzungsänderung, bei der es um die Beitragszahlung in der Jugendabteilung ging.

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