SV Rott zu Gast bei Germania Teveren

Von: Kurt Kaiser
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Der Rotter Abwehrstratege Kadir Dogan (Nr. 24), lässt in der Defensive des SV Rott selten etwas anbrennen. Seine Mitspieler, Nick Capellmann (Nr. 17) und Oliver Klär (Nr. 22), brauchen ihn gegen den Gerderather Angreifer nicht zu unterstützen. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Endlich konnte der SV Rott seinen Heimfluch beenden. Am 8. Oktober hatte der Nordeifeler Landesligist den letzten Heimsieg gefeiert. Im Herbst des vergangenen Jahres landeten die Rot-Weißen einen 6:1-Sieg gegen Germania Teveren. Duplizität der Ereignisse: Am vergangenen Sonntag feierten sie gegen Sparta Gerderath wieder einen 6:1-Heimerfolg.

Mit dem halben Dutzend Gegentreffern war der Tabellenvorletzte der Landesliga aber noch gut bedient. „Uns hat etwas der Killerinstinkt gefehlt, denn es waren Torchancen genug da, um deutlicher zu gewinnen“, zählte der Rotter Trainer, Jürgen Lipka, eine Vielzahl an guten Tormöglichkeiten für sein Team, das taktisch und personell unverändert gegenüber der Vorwoche antrat und nach einer kurzen Abtastphase die Begegnung ganz allein diktierte.

„Spielerisch und taktisch war das schon alles in Ordnung“, erlebte der Trainer gegen einen harmlosen Gegner eine einseitige Begegnung zugunsten seines Teams.

Wenn es am Sonntag ins Heidestadion zu Germania Teveren geht, dann wird der Trainer sein zuletzt erfolgreiches Team auf einigen Positionen umbauen müssen. Verletzungsbedingt fallen Timo Lantin, Calvin Page, Nick Capellmann und Manuel Kanou aus. Fraglich ist noch der Einsatz von Oliver Klär. Wobei der Coach guter Dinge ist, dass Spieler wie Adrian Stas-czak, Lukas Breuer, Kevin Mertens, Hasan Er und Idowu Taofeek, die zuletzt nicht in der Anfangsformation standen, die Aufgaben der Stammkräfte übernehmen können.

Germania Teveren zählte in den letzten Jahren nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Rotter. Jürgen Lipka kann sich jedenfalls nicht erinnern, dass er in seiner langjährigen Trainerzeit in Rott jemals einen Punkt von der niederländischen Grenze mitgenommen hat. Nach ziemlich verkorkster Hinrunde, mit nur vier Siegen, rangierte die Germania, als es in die Winterpause ging, auf einem Abstiegsplatz. Probates Mittel für die Verantwortlichen war ein Trainerwechsel. Dave Roemgens löste als Spielertrainer den bisherigen Trainer Joep Zenden ab und mit dem Trainerwechsel stellte sich auch wieder der Erfolg am Heidestadion ein. Von den sechs Spielen nach der Winterpause konnten die Blau-Gelben vier gewinnen und sich mit 27 Punkten in gesicherte Tabellengefilde vorarbeiten.

Der Rotter Trainer warnt seine Defensive vor langen, hohen Bällen und dem gegnerischen Angreifer Alexander Back, der im bisherigen Saisonverlauf schon 21 Tore erzielte. Optimistisch reist der Coach zwar nicht in den Geilenkirchener Stadtteil, aber chancenlos sieht er sein Team auch nicht. „Wir können ja nicht immer in Teveren verlieren“, träumt er von mindestens einem Zähler.

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