SV Rott will sich oben festsetzen

Von: Kurt Kaiser
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Der Exprofi von Alemannia Aachen, Marvin Brauweiler, ist für die Defensive des SV Rott zum stabilisierenden Faktor geworden. In dieser Situation klärt er per Kopf vor dem Walheimer Spielführer Heinz Putzier. Foto: Kaiser

Rott. „Das war schon gut, was die Mannschaft in der ersten Halbzeit gezeigt hat“, strahlte Faton Popova, der Trainer des SV Rott, nach dem 3:2-Derbysieg gegen Hertha Walheim. Dass man am Ende noch zittern musste, führte der Coach auf den jugendlichen Leichtsinn zurück, dafür war er umso mehr angetan von der Darbietung seines Teams in der ersten Halbzeit.

„Schade, dass wir ein paar gute Chancen ausgelassen haben und zweimal nur die Latte getroffen haben, wichtig war aber, dass die Mannschaft sich die guten Gelegenheiten auch erarbeitet hat.“ Ausgehend von einer gut disponierten Viererkette mit Lukas Breuer, Marvin Brauweiler, Kadir Dogan und Timo Lantin, die eine Stunde kaum Torchancen zuließ, spielten die Rot-Weißen ohne jeglichen Schwachpunkt druckvoll nach vorne.

Wenn die Jungs um Torjäger Avdo Iljazovic besser und glücklicher abgeschlossen hätten, dann hätten sie zur Halbzeit schon deutlich höher führen können als 3:0. „Die erste Halbzeit war das Beste, was ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe“, lobte der Coach.

Am Sonntag stellt sich in Rott mit dem Tabellensiebten GFC Düren 99 ein starker Aufsteiger vor, der im bisherigen Saisonverlauf von seiner Heimstärke lebt. Beobachten konnte Faton Popova die Mannschaft von der Westkampfbahn bisher noch nicht, jedoch hat er sich informiert und erfahren, dass seine Defensive sich ganz besonders um Michael Strauch, den die Rotter noch aus seiner Bergsteiner Vergangenheit kennen, und Kevin Kruth kümmern muss. Dass die beiden Angreifer zwölf von den bisher 15 erzielten Toren schossen, ist ein klares Indiz für deren Torgefährlichkeit.

Für die Rotter spricht, dass die Dürener bisher auf fremdem Terrain meistens leer ausgingen. Beim VfL Vichttal, in Mariadorf und Bergheim kassierten sie Niederlagen. Beim Derby in Niederau holten die 99er den bisher einzigen Auswärtspunkt (1:1).

Geht es nach dem Rotter Coach, dann sollen die Dürener auswärts weiterhin sieglos bleiben. „Wir wollen gewinnen und den Abstand zu den hinter uns liegenden Teams vergrößern“, fordert der Coach einen Sieg, um sich damit im oberen Tabellendrittel zu etablieren.

Aus personeller Sicht muss der Coach verletzungsbedingt weiterhin auf Calvin Page, Stefan Savic und Taofeek Idowu verzichten, er rechnet aber damit, dass Oliver Klär wieder einsatzbereit ist.

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