SV Rott will mit Finalteilnahme das FVM-Ticket

Von: Kurt Kaiser
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Der Rotter Angreifer Julius Lammenett bereitete als „Dosenöffner“ am vergangenen Spieltag beim 4:0-Erfolg gegen den Kohlscheider BC den Führungstreffer für den SV vor und traf selber zum 2:0. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Mittelrheinligist VfL Vichttal, Bezirksligist Concordia Oidtweiler und die beiden Landesligisten FC Inde Hahn und der SV Rott suchen am Donnerstag Abend (Anstoß 19.30 Uhr) in den Halbfinalbegegnungen des Kreispokals die Teilnehmer für die beiden Finalspiele, die beinah schon traditionell am 3. Oktober auf der Sportanlage des FV Haaren an der Aachener Neukölner Straße ausgetragen werden.

Im Rotter Math-Works-Sportpark kommt es knapp drei Wochen nach dem Meisterschaftsspiel zum Pokalderby gegen Inde Hahn. Nach der Meisterschaftsbegegnung konnten die Hahner jubeln, am Donnerstag Abend wollen die Rotter den Spieß umdrehen und mit einem Sieg den Einzug ins Kreispokalfinale klar machen. Nur die beiden Finalteilnehmer und der Sieger des kleinen Finales erreichen die attraktive Runde auf Mittelrheinebene.

Die Redensart „man trifft sich immer zweimal im Leben“ sagt unter anderem aus, dass man im zweiten Treffen die Möglichkeit hat, sich für erlittenes Unrecht zu revanchieren. Unrechtes haben die Hahner im Meisterschaftsspiel nicht getan, sie waren lediglich effizienter und haben ihre Torchancen genutzt, während die Rotter sie reihenweise versiebten. Das soll nun anders werden, fordert jedenfalls der Rotter Coach: „Wir haben zuletzt unser Spiel nach vorne verbessert.“

In die Landesligasaison starteten die Hahner mit zwei Siegen gegen Schwarz-Weiß Düren und in Rott, kassierten an den beiden letzten Spieltagen aber zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter GFC Düren und bei Hertha Walheim. Nach den Niederlagen in Frechen und gegen Hahn fanden die Rot-Weißen an den beiden letzten Spieltagen in die Spur.

Nach dem torlosen Remis in Teveren feierte man am vergangenen Spieltag einen 4:0-Erfolg gegen den BC Kohlscheid. „Nach den Einwechselungen haben wir eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt. Julius Lammenett war der Dosenöffner mit der Vorbereitung zum 1:0 und dem Tor zum 2:0“, lobte der Trainer seinen Angreifer und wird die Pokalpartie wahrscheinlich mit der gleichen Mannschaft beginnen, die am vergangenen Sonntag in Halbzeit zwei auf dem Platz stand.

„Wenn wir schon im Halbfinale sind, dann wollen wir jetzt auch das Finale erreichen“, fordert Mirko Braun einen Sieg, wohl wissend, dass Pokalspiele und Derbys ihre eigenen Gesetze haben.

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