Rott - SV Rott will den Anschluss ans Mittelfeld halten

Radarfallen Bltzen Freisteller

SV Rott will den Anschluss ans Mittelfeld halten

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:
6386531.jpg
Avdo Iljazovic war an zwei der vier Tore beim 4:0 gegen Dremmen beteiligt. „Er ist auf einem guten Weg“, lobte Trainer Lipka den Angreifer. Foto: Archiv/Th. Rubel

Rott. Allen Grund, zufrieden zu sein, hat man in diesen Tagen beim Nordeifeler Landesligisten SV Rott, denn entgegen aller Unkenrufe findet die junge, neu formierte Mannschaft sich in der Liga immer besser zu recht. Eindeutiges Indiz dafür sind die jüngsten Ergebnisse.

Nach dem 5:2-Erfolg in Lindenthal-Hohenlind landeten die Rotter Jungspunde am vergangenen Spieltag einen 4:0-Sieg gegen Rheinland Dremmen. Beeindruckend für Trainer und Anhang war schon, wie unbekümmert die Mannschaft sich in der Offensive bewegte und die Abwehr der Dremmener von einer in die andere Verlegenheit stürzte. „Meine Mannschaft hat sehr gut nach vorne gespielt“, spendierte auch Trainer Jürgen Lipka ein Lob für die Offensivabteilung.

Auch wenn die Gruppe aus dem Heinsberger Land sich in Rott nicht als torhungrigste outete, hatte auch die rot-weiße Defensive alles im Griff. „Wir haben in der Abwehr nichts zugelassen, schnell umgeschaltet und gezeigt, dass wir eine intakte Mannschaft haben“, lobte der Coach, der jetzt gespannt ist, wie die Mannschaft sich in den kommenden Spielen aus der Affäre zieht.

Weitaus anspruchsvoller erscheint die kommende Aufgabe bei Aufsteiger Germania Lich Steinstraß. Dank seiner Heimstärke ist der Aufsteiger in der neuen Umgebung bestens angekommen, nach sieben Spieltagen belegt er in der Landesligatabelle den sechsten Platz. Vor heimischer Kulisse besiegte die Germania die Namenscousine aus Teveren mit 2:0. Mitaufsteiger Arminia Eilendorf holte sich im Jülicher Ortsteil eine 2:5-Packung ab. Das letzte Heimspiel gewann der Aufsteiger gegen Germania Burgwart 1:0. Auch Auswärts ging der Neuling nicht ganz leer aus. Beim FC Düren-Niederau und bei Westwacht Aachen erreichte er Punkteteilungen.

„Die bisherigen Ergebnisse sagen genug über die Stärke des Gegners aus“, weiß Jürgen Lipka, dass sein Team schon eine ähnlich gute Leistung wie am vergangenen Spieltag abrufen muss, um etwas Zählbares aus dem Jülicher Land mit zubringen. „Mit einem Sieg würde uns zumindest vorläufig der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle gelingen. Mit einer Niederlage sind wir wieder in Reichweite der Abstiegsplätze“.

Aus personeller Sicht hofft der Trainer, das Calvin Page, Frederique Casper und Tobias Birk ihre Wehwehchen auskuriert haben und er auf alle drei wieder zurückgreifen kann.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert