SV Rott sollte sich selbst belohnen

Von: kk
Letzte Aktualisierung:

Rott. Aufgrund zahlreicher Spielausfälle ist das Tabellenbild der Landesliga, Staffel 2, zwar stark verzerrt, dennoch ist ersichtlich, dass die Liga sich zu einer Zweiklassengesellschaft entwickelt.

Mit der Feststellung, „es ist eng in der Tabelle, alle Mannschaften ab Platz sieben spielen gegen den Abstieg“, hat Jürgen Lipka, der Trainer des SV Rott, nicht unrecht. Der aktuelle Gegner der Rotter, Schwarz Weiß Nierfeld, landete zuletzt zwei Siege in Folge und dürfte damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt vollzogen haben. Als Tabellenachter hat der SV Rott nur drei Punkte weniger, er ist aber nur sechs Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Beobachtet man aber die Leistung der Rotter in den letzten Wochen, dann braucht man am Tiergarten keine Abstiegsangst zu haben, denn die Mannschaft spielte guten Fußball, es fehlten zuletzt nur die guten Ergebnisse. Und die in erster Linie in den Heimspielen. Den letzten Heimsieg landeten die Rot-Weißen am 8. Oktober gegen Germania Teveren, in den dann folgenden fünf Heimspielen blieben die Dreier aus.

Eine hervorragende Leistung attestierte der Rotter Trainer seiner Mannschaft auch im torlosen Remis beim Tabellenzweiten CfR Buschbell/Munzur. „Wir stellten die bessere Mannschaft, hatten sogar mehr Optionen zu gewinnen, haben die aber leider nicht genutzt“, beklagte er erneut, wie verschwenderisch sein Team mit den Torchancen umging.

Die Attribute, die man zu einem guten Spiel braucht, packte die Mannschaft an den letzten Spieltagen meistens aus, belohnte sie sich aber nicht mit Toren. Deren schoss der aktuelle Gegner Schwarz Weiß Nierfeld letzten Sonntag genug.

Mit einer 0:13-Abfuhr wurde der Tabellenletzte Westwacht Aachen aus dem Schleider Stadtteil gejagt. Sicherlich zählen die Jungs aus dem Westen der Kaiserstadt zu den Prügelknaben der Liga, aber 13 Tore muss man auch gegen diese erst mal machen.

„Die Nierfelder haben immer noch eine sehr gut besetzte Mannschaft, in der acht Spieler stehen, die in der vergangenen Saison noch in der Mittelrheinliga gespielt haben“, bringt Jürgen Lipka dem Gegner größte Wertschätzung entgegen und weiß: „Einen Sieg können wir zwar gut gebrauchen, aber wenn wir einen Punkt holen, ist das auch in Ordnung“. Dass der Trainer auf den gelb-rot-gesperrten Abwehrstrategen Patrick Stepinski verzichten muss, ist schwer zu verschmerzen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert