SV Rott: Den Klassenerhalt vor Augen

Von: Kurt Kaiser
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Beim SV Rott wurde Stefan Schindler von der Offensive in die Defensive beordert und fühlt sich in seiner neuen Rolle wohl. Foto: Kurt Kaiser

Eifel. Nach zwei Auswärtssiegen in Folge, bei Hertha Walheim und der SG GFC Düren, scheint der SV Rott auf einem guten Weg zu sein, den Klassenerhalt in der Landesliga vorzeitig klar zu machen. Beim 2:1-Sieg am vergangenen Spieltag in Düren zeigte die Rotter Defensive sich stabil und ließ kaum Möglichkeiten zu.

Auf der anderen Seite konnten die Rot-Weißen sich zwar auch nur wenige Möglichkeiten erarbeiten, jedoch zeigten sie sich im Torabschluss effizienter als die Dürener. „Es ist zwar glücklich, wenn man in der letzten Minute den Siegtreffer erzielt, aber ich glaube wir haben uns den Sieg verdient, weil wir mehr fürs Spiel getan haben und wieder die richtige Einstellung gezeigt haben“, so die Einschätzung des Rotter Trainers Faton Popova.

Trotz der Minierfolgsserie können die Rot-Weißen das Thema Klassenerhalt noch nicht abhaken. „Um in der Liga zubleiben, braucht man 31 Punkte in diesem Jahr“, hat Faton Popova seinen Jungs vorgerechnet, dass noch drei Zähler zum Erreichen des primären Saisonziels fehlen. Am Sonntag bestreiten die Rotter gegen Germania Erftstadt Lechenich ihr letztes Heimspiel, danach stehen noch die Reisen zu den direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt nach Nierfeld und Teveren und das Derby beim VfL Vichttal auf dem Spielplan.

Durch die Zurückziehung vom FC Bergheim und Germania Burgwart müssen die Rot-Weißen am Pfingstmontag und am vorletzten Spieltag zuschauen und abwarten, was die Mitkonkurrenten machen. Da der abgeschlagene Tabellenletzte, Sportfreunde Düren, schon ein mittelgroßes Wunder braucht, um den Klassenerhalt noch zu realisieren, wird nur noch ein Absteiger gesucht. Der aktuelle Gegner aus Erftstadt Lechenich reist als sorgenfreier Tabellenfünfter an und kann mit 33 Punkten schon einen Haken an die Saison 2015/16 machen.

Die Rückrunde verlief für den Absteiger nur noch durchwachsen. In der mageren Zwischenbilanz stehen drei Siege, vier Niederlagen und eine Punkteteilung. Im Hinspiel mussten die Rotter eine 0:2-Niederlage quittieren, dafür möchten Trainer und Mannschaft sich im Rückspiel revanchieren. „Es ist unser letztes Heimspiel, in dem wir natürlich erfolgreich sein wollen“, fordert der Coach den sechsten Heimerfolg. Verzichten muss er weiterhin auf Nico Winkhold, der aufgrund seiner Knieverletzung wahrscheinlich bis zum Saisonende ausfällt. Mein Tipp: 3:1

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