SV Rott beendet die Hinrunde im Mittelfeld

Von: Kurt Kaiser
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Überzeugungskraft: Im Fußball nennt man das „Rudelbildung“ wenn sich nach einem Foul oder einer Rangelei gleich mehrere Spieler Richtung Schiedsrichter begeben. Im letzten Spiel der Hinrunde, gegen den VfB Vichttal, eilen gleich sechs Rotter Spieler zum Tatort um den Schiri davon zu überzeugen, dass es keinen Strafstoß geben soll. Den gab es auch nicht. Foto: Kurt Kaiser

Rott. „Wir haben zu Beginn der Saison die erste Mannschaft stark verändert, so dass niemand wirklich wissen konnte, wo wir in der Landesliga wirklich stehen“, sagt der sportliche Leiter des Landesligisten SV Rott, Andreas Schindler, und blickt etwas wehmütig auf die letzten fünf Spiele zurück, aus denen die Mannschaft nur drei Zähler holte.

In den ersten Spielen habe sich aber gezeigt, dass sie prinzipiell einen Volltreffer gelandet habe, aber natürlich noch viel Feinarbeit notwendig sei. „Das hat sich dann vor allem zu Ende der Hinrunde gezeigt, als wir ziemlich unnötig und unkonzentriert wichtige Punkte haben liegenlassen“, sagt er.

Besser lief es in der ersten Saisonhälfte, da kassierten die Rot-Weißen nur gegen die Topteams, Hilal Maroc Bergheim und SC Brühl, Niederlagen. Nach acht Spieltagen rangierten die Nordeifeler mit sechszehn Zählern auf Platz vier und waren nur zwei Punkte von Tabellenplatz zwei entfernt.

Eine überzeugende Vorstellung lieferte die Mannschaft zum Saisonstart beim 2:1-Erfolg beim starken Aufsteiger Inde Hahn ab und begeisterte vor allen Dingen in der ersten Halbzeit beim 3:2-Sieg im Derby gegen Hertha Walheim. „Trotz des Umbruchs mit einem neuen Trainer und einigen neuen Spielern sind wir gut in die Saison gekommen, leider haben wir dann personell viel Pech gehabt“, verweist der neue Coach, Faton Popova, auf die zeitweise lange Verletztenliste, auf der so wichtige Spieler wie Calvin Page, Oliver Klär, Stefan Savic, Mohamed Miri und Hasan Er auftauchten.

Nach elf Spieltagen verabschiedete sich der japanische Neuzugang Yusuke Furo wieder in seine Heimat und zum Leidwesen des Trainers holte sich Abwehrorganisator Marvin Brauweiler gleich zweimal eine Rote Karte ab. „Wir haben einiges probiert und sicherlich braucht es noch etwas Zeit, aber die junge Mannschaft hat sich schon gut entwickelt“, sieht der Coach vor allen Dingen gute Fortschritte bei den Jungspunden Nico Winkhold, Lukas Breuer, Mohamed Miri und Stefan Schindler.

Mit aktuell 19 Zählern und Tabellenrang acht dürften die Rotter sich schon zur Saisonhalbzeit aller Abstiegssorgen entledigt haben und können in der Rückrunde noch einige Tabellenplätze gut machen. „Ich bin mir sicher, dass wir die Rückrunde erfolgreich gestalten werden. Trotzdem ist es erst einmal das vornehmliche Ziel für die laufende Spielzeit in Ruhe eine Mannschaft zu formen, die dann in der nächsten Saison ganz oben angreifen wird“, wagt Andreas Schindler, mit einer klar definierten Ansage einen Blick in die Zukunft. Aktuell ist beim ranghöchsten Nordeifelteam noch Winterpause angesagt. Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr hat Faton Popova für Dienstag, 19. Januar, angesetzt, auf der wird er den japanischen Neuzugang Keita Ato erstmalig begrüßen.

Weitere Neuzugänge möglich

„Er wird eine richtige Verstärkung für uns sein“, weiß der Coach. Ob es in der Winterpause noch weitere Neuzugänge gibt, ist noch fraglich. „Wir werden noch zwei, drei Spieler in den ersten Trainingseinheiten testen“, wird man beim Landesligisten in den ersten Wochen des neuen Jahres sorgfältig prüfen, ob man den Kader noch aufwerten soll.

Den ersten Test des Jahres absolvieren die Rotter am Sonntag, 24. Januar, beim A-Ligisten FC Stolberg. Am Sonntag, 31. Januar, sind die Rot-Weißen beim Bezirksligisten Eintracht Verlautenheide zu Gast. Am Mittwoch, 3. Februar, und am Donnerstag, 18. Februar, sind Testspiele bei den Mittelrheinligisten, Viktoria Arnoldsweiler und SV Eilendorf, geplant. Den letzten Test vor dem Rückrundenbeginn absolvieren die Rotter am Sonntag, 21. Februar, gegen den Bezirksligisten Germania Eicherscheid. Zum Wiederauftakt, am Sonntag, 28. Februar, wartet mit dem Derby gegen Inde Hahn direkt schon ein Saisonhighlight auf die Fans des Sportvereins.

Acht Auswärtspartien

Danach stehen durch die vorzeitige Zurückziehung des FC Bergheim 2000 und von Germania Burgwart nur noch fünf Heimspiele auf dem Spielplan. Auswärts spielen die Rotter dann noch acht Partien.

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