SV Rott: Abstiegskampf noch nicht vorbei

Von: Kurt Kaiser
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Vor beiden Toren gab es im Spiel SV Rott gegen Frechen 20 turbulente Situationen. Nach diesem Eckball braucht der Rotter Torwart nicht einzugreifen: Patrick Stepinski, Oli Klär und Frederique Gasper, der seinen Gegenspieler in den Arm nimmt, bereinigen die Situation. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Gegen den Tabellendritten der Landesliga, Spielvereinigung Frechen 20, hat der SV Rott am vergangenen Spieltag eine ansprechende Leistung geboten, mit der er mehr verdient hatte, als eine 0:2-Niederlage.

„Ich bin zufrieden, dass die Mannschaft alles umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin aber vom Ergebnis enttäuscht, denn ein 1:1 wäre gerechter gewesen“, sagte Interimstrainer Sven Vorburg, der zu seinem Einstand gerne einen Punkt in Rott behalten hätte.

Sicherlich hatte der Rotter Torwart, Jan Winkhold, mit guten Paraden in der ersten Halbzeit einen Rückstand verhindert, aber auch die Rot-Weißen hatten ihre Chancen und hätten in der Schlussminute zum Ausgleich kommen können, aber leider verweigerte der Schiedsrichter ihnen einen klaren Handelfmeter.

In den Keller der Liga

An den letzten vier Spieltagen der Saison muss der SV Rott immer in den Keller der Liga. Am Sonntag geht es zu Germania Lich-Steinstraß und am letzten Spieltag zum BC Kohlscheid. Auf heimischem Gelände erwarten die Rot-Weißen noch Hilal Maroc Bergheim und Westwacht Aachen.

Ganz aus dem Abstiegskampf raus sind die Nordeifeler auch noch nicht, deshalb wäre ein Erfolg am aktuellen Spieltag im Jülicher Stadtteil wichtig. Ein Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten könnte schon der endgültige Schritt in Richtung Ligaerhalt sein.

Die Gruppe aus dem Jülicher Land bekleckerte sich in den letzten Monaten nicht mit Ruhm. An den letzten dreizehn Spieltagen reichte es nur zu zwei Siegen und die erzielte man an den beiden letzten Spieltagen gegen die absoluten Abstiegskonkurrenten Grün Weiß Gerderath und Westwacht Aachen.

Nach zehn Niederlagen und einer Punkteteilung rutschte die Germania von einem gesicherten Mittelfeldplatz auf einen Abstiegsplatz. Aufgrund der Tabellensituation ist die Begegnung ein Sechspunktespiel für die Rotter.

Allerdings plagen den Rotter Coach noch erhebliche personelle Probleme. Manuel Kanou und Lukas Breuer fallen verletzungsbedingt aus. Kevin Mertens fehlt beruflich. Fraglich ist noch der Einsatz von Hasan Er, Timo Lantin, Oliver Klär, Calvin Page und Nick Capellmann, hier sind die Fähigkeiten von Physiotherapeut Johannes Mangartz gefragt. „Ich muss abwarten, was personell geht, aber auf uns wartet eine viel andere Aufgabenstellung als am vergangenen Spieltag“, sagt Sven Vorburg.

Zielsetzung des Trainers ist ein Sieg, um damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu vollziehen.

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