Summer of Love in Kommern

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200 Oldtimer, die 1967 im Straßenbild zu sehen waren, werden am Wochenende zur „ZeitBlende“ erwartet. Nachmittags werden die alten Schätze im Korso durchs Freilichtmuseum fahren. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Kommern. Am kommenden Wochenende, 19. und 20. August, erinnert das LVR-Freilichtmuseum Kommern zum neunten Mal an Ereignisse, Lebensverhältnisse und Lifestyle vor genau 50 Jahren: Mit seiner „ZeitBlende 1967“ bietet das Museum wieder ein vielfältiges Programm mit Mitmachaktionen für kleine und große Gäste.

Dabei geht es nicht nur um Themen wie die erste Einwegbierflasche und das neue Farbfernsehen, Vietnamkrieg, Studentenproteste in Berlin und das Auto „Ro 80“, das seiner Zeit viel zu weit voraus war – alles zu entdecken auf dem „Geschichtsweg“, den das Museum zur „ZeitBlende“ aufbaut. Rund 200 Oldtimer werden erwartet, die 1967 im Straßenbild zu sehen waren.

Nachmittags werden die alten Schätze im Korso durch das Freilichtmuseum fahren. Aber schon ab 12 Uhr und sonntags ab 11 Uhr geht es auf der großen Bühne bunt zu. Mit der Tanzrevue „Summer of Love“ – in Erinnerung an den Höhepunkt der Hippie-Bewegung in den USA – startet das Programm. Danach können Kinder- und Erwachsenentänze eingeübt werden.

Mehrere Bands präsentieren die Hits der Zeit. Ab Samstagnachmittag erinnert „The Doors in Concert“ aus Rotterdam, eine der weltbesten Doors-Tribute-Bands, an jene einflussreiche Formation, die 1967 mit dem Song „The End“ in die Charts kam. Sonntagnachmittags lädt die Bonner Groß-Formation „Sixties United“ zum Eintauchen in die Hippie-Zeit ein.

An beiden Tagen sind die Veranstaltungsgäste zu einem großen „Rudelsingen“ eingeladen: Gitarrist und Sänger Winfried Bode wird Liedtexte verteilen und dann mit den Gästen die Songs einstudieren: von „San Francisco“ bis „Immer wieder geht die Sonne auf“.

„Was bin ich?“

Ein Leckerbissen auf der Bühne wird an beiden Tagen die Fernseh-Schau „Was bin ich?“ sein. „Das heitere Beruferaten“ mit Robert Lembke war in den 1960er-Jahren ein Straßenfeger. Das Freilichtmuseum lässt die Schau mit den Schweinderln – „Welches hätten Sie denn gern?“ – noch einmal aufleben. Hula-Hoop und andere zeitgenössische Spiele werden die kleinen Museumsgäste begeistern.

Die Museumsgastronomien servieren natürlich nur das, was damals auf den Speisekarten stand. Daneben gibt es eine „Beach-Bar“ mit kleinem Sandstrand, Muckefuck in der Bauernküche und Wurst vom „Kommern-Schwein“ an einer historischen Imbissbude. Wer zwischendurch etwas entspannen möchte, ist herzlich ins Zelt mit den Matratzen und Räucherstäbchen eingeladen. Ganz im Zeichen des „Summer of Love“ gibt es natürlich auch einen Batik-Kurs: Dazu bitte ein weißes T-Shirt mitbringen!

Der Eintritt zur „ZeitBlende 1967“ kostet für Erwachsene 7,50 Euro; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind frei. Wer im historischen Hippie-Outfit kommt (nicht Karnevalskostüm!), hat freien Eintritt. Vorab sind Karten über Kölnticket erhältlich. Die Parkgebühr kostet 2,50 Euro.

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