„Summer Arts” auf der Rur: Kreative Freizeitgestaltung für Jugendliche

Von: Helga Giesen
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„Summer Arts” bei der Grenzl
„Summer Arts” bei der Grenzlandjugend in Roetgen: Graffiti & Co. standen hoch im Kurs bei den Jugendlichen, die hier einen entspannten Nachmittag erlebten. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Während es in den Schulferien für jüngere Kinder ausreichend Ferienspiel-Angebote gibt, sind die Möglichkeiten für eine kreative Freizeitgestaltung für Jugendliche dünn gesät. Das hat im vergangenen Jahr die Streetworker Heidi El-Hallani und Gerold Gröbel sowie Babette Siewe, Leiterin des Jugendcafés Simmerath, veranlasst, auch für Mädchen und Jungen ab dem 5. Schuljahr ein Programm anzubieten.

Die Resonanz auf eine Aktivwoche in den Sommerferien war so groß, dass dies zu einer festen Einrichtung in allen Schulferien werden soll. Deshalb stand jetzt auch die letzte Woche der Sommerferien im Zeichen sportlicher und musischer Aktivitäten für diese Altersgruppe. Veranstalter waren das Jugendamt der Städteregion Aachen und der Verein Jugend-aktiv Simmerath (Jugendcafé).

Um das Angebot attraktiv zu gestalten, hatte man sich Partner ins Boot geholt. Mit dabei war wie schon im vorigen Jahr die Grenzlandjugend Roetgen. Für eine Waldrallye unter dem Motto „Auf den Spuren der alten Schmuggler” konnten die Sielmann Natur-Ranger gewonnen werden. „Außerdem können wir uns auf ein Team junger, motivierter und arbeitswilliger Ehrenamtler stützen”, betonten Babette Siewe und Gerold Gröbel, dass auch die Jugendlichen selbst einen Beitrag leisten.

So gaben ältere Jugendliche bei den „Summer Arts” im Haus Loven der Grenzlandjugend ihr Können als Graffiti-Spezialisten an interessierte Anfänger weiter oder führten sie in die Kunst des Manga- und Comic-Zeichnens ein. Mit Spraydosen, Pinsel und Farben oder auch mit Hilfe eines Beamers, der Motive auf Holz und Leinwand projizierte, die dann ausgemalt wurden, entstanden spannende Gemeinschaftsarbeiten.

Weitere Unterstützung erhielten die Veranstalter von der Stadt Monschau und der Förderschule Nordeifel, die ihre Bullis zur Verfügung stellten und so sicherstellten, dass eine Teilnahme nicht an fehlender Mobilität scheiterte. „Das ist für die Jugendlichen in den Eifelorten oft ein Problem”, wissen die Streetworker. Materialspenden kamen von den Bauhöfen Simmerath und Roetgen sowie einem Simmerather Seniorenzentrum.

Bei herrlichem Sommerwetter war ein Rafting auf der Rur ein toller Auftakt des diesjährigen Programms. In zwei Mega-Schlauchbooten starteten 20 Teilnehmer zu einer Wildwassertour. Nass werden könnte es auch am letzten Tag, wenn die Aktivwoche mit einer „Verrückten Olympiade am Rursee” und anschließendem Grillfest ausklingt.
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