Strauch - Straucher Dorfschule ist nun ein ABK-Wohnheim

Straucher Dorfschule ist nun ein ABK-Wohnheim

Von: ale
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Pfarrer Michael Stoffels und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns kamen mit Bewohnern des neuen „Aachener Hofes” ins Gespräch; Zweiter von rechts: Rolf Schermuly, der pädagogische Leiter. Foto: Anneliese Lauscher

Strauch. Auf gute Nachbarschaft wurde angestoßen, als jetzt der „Aachener Hof” seine Türen für Gäste geöffnet hatte. Zur Besichtigung des neuen Wohnheims des ABK-Hilfswerks in Strauch kamen viele Besucher. Die Bauarbeiten und Veränderungen an der alten Schule hatten die Straucher in den letzten 16 Monaten mit Interesse beobachtet.

Von außen war zu erkennen, dass hier etwas Neues entstehen würde, die Bruchsteinfassade blieb allerdings erhalten.

Nun wollten sich viele Gäste auch drinnen umschauen. Dazu bekamen sie reichlich Gelegenheit, die neuen Bewohner zeigten stolz ihr Domizil. 13 Einzel- und ein Doppelzimmer mit Bädern sind entstanden, diese Unterbringung entspricht modernen Standards und wahrt die Privatsphäre des Einzelnen.

In der Küche wird täglich gemeinsam das Abendessen zubereitet, auf eine Spülmaschine wurde bewusst verzichtet, der Abwasch ist Sache der Bewohner. Im gemütlichen Wohnraum kann man sich am Ofen wärmen - was übrigens am Sonntag gern angenommen wurde.

Das ABK-Hilfswerk sieht seine Zielsetzung in Anleitung, Begleitung, Kommunikation junger Erwachsener, die aus den unterschiedlichsten Gründen Verhaltensauffälligkeiten aufweisen, und will ihnen den Weg ebnen für ein selbstständiges Leben in unserer Gesellschaft. Der Verwaltungsleiter des ABK, Fred Perlbach, und der pädagogische Leiter, Rolf Schermuly, freuten sich über das rege Interesse.

Rolf Schermuly begrüßte die vielen Gäste und spendete den Strauchern gleich ein dickes Lob, dass sie die Schützlinge des ABK in ihrer Mitte aufnehmen und ihnen Akzeptanz entgegenbringen. Tatsächlich ist es unüblich, ein solches Heim in der Dorfmitte einzurichten.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns drückte seine Freude darüber aus, dass an diesem Ort, der früher der Erziehung und Bildung junger Menschen diente, nun wieder eine Einrichtung mit dieser Zielsetzung entstanden sei. Seiner Überzeugung nach wird eine Gesellschaft daran gemessen, wie sie mit schwachen und benachteiligten Menschen umgehe. Er halte es für richtig, dass dieses Wohnheim im Zentrum von Strauch sei, und wünschte ein gute Integration. Er lud Bewohner und Betreuer spontan zu einem Besuch im Rathaus ein, er möchte ihnen zeigen, wo sein Arbeitsplatz ist.

Pastor Michael Stoffels stellte das Haus und seine Bewohner unter den Segen und Schutz Gottes und bat in Fürbitten um die Kraft, Gemeinschaft zu stiften.

Getränke, Gegrilltes und Kuchen wurden reichlich angeboten, und dank der Unterstützung vieler fleißiger Hände wurde die Einweihung zu einem harmonischen Fest.
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