Straßen spiegelglatt: Viele Staus in der Region

Von: zva
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stau a 4
Kilometerlange Staus gab es am Morgen auf der A 4, nachdem mehrere Lastwagen sich quergestellt hatten. Foto: Christoph Lammertz

Aachen/Düren. Der Winter lässt nicht locker. Schnee- und eisglatte Straßen haben am Donnerstag Lastwagen- und Autofahrern zu schaffen gemacht. Auf der Autobahn 4 zwischen Eschweiler und Düren hat es schwere Unfälle gegeben, so dass beide Fahrbahnen zeitweise voll gesperrt werden mussten.

In Richtung Aachen gab es am Vormittag sieben Kilometer Stau, in der Gegenrichtung drei Kilometer. Zwischen Eschweiler-Ost und Eschweiler-West in Richtung Kreuz Aachen hatte sich am Morgen ein Lastwagen quergestellt und mehrere Fahrstreifen blockiert.

Auch auf der Autobahn 44 in Richtung Düsseldorf zwischen Jülich und Parkplatz Ruraue hatte es gekracht, dort gab es aber zum Glück keinen längeren Stau. Im Raum Düren ist wegen Glätte der „Stockheimer Berg” auf der L 327 zwischen Kreuzau-Stockheim und dem Dürener Stadtteil Niederau gesperrt worden. Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

In der Städteregion Aachen hat es zwischen 7.30 Uhr bis jetzt 13.30 Uhr 48 Unfälle gegeben, davon 23 in der Stadt Aachen. Überwiegend blieb es bei Blechschäden. Aufgrund der Schneefälle ist in der gesamten Region weiterhin mit Straßenglätte zu rechnen.

Im Kreis Heinsberg registrierte die Polizei mehrere witterungsbedingte Unfälle. In Geilenkirchen kam eine 23-Jährige mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Frau erlitt leichte Blessuren. Ihr Wagen wurde erheblich beschädigt. Auf der Bundesstraße 221 bei Teveren geriet ein 31-Jähriger mit seinem Auto ins Schleudern und prallte frontal mit dem Fahrzeug einer 46-Jährigen zusammen. Die 46-Jährige blieb unverletzt, während der 31-Jährige mit leichten Blessuren davon kam.

Mit winterlichen Straßenverhältnissen muss vor allem auf Nebenstrecken gerechnet werden. Wegen Lieferengpässen bei Salz sind Streufahrzeuge des Landesbetriebs Straßenbau NRW nur noch auf „wichtigen Straßen” im Einsatz. Die Einsätze auf Bundes- und Landstraßen müssen auf Zeiten mit hohem Verkehrsaufkommen zwischen 6 und 20 Uhr beschränkt werden. Verkehrsmäßig hoch belastete Bundesstraßen, Strecken mit besonderen Gefahrenpunkten sowie Fahrbahnen zu Krankenhäusern, Feuerwachen und Polizeistationen, die häufig von Rettungsfahrzeugen genutzt werden, würden weiterhin bevorzugt gestreut. Polizei und Landesbetrieb rufen Autofahrer zu einer umsichtigen Fahrweise auf.

Klirrend kalt bleibt es auch am Karnevalswochenende in NRW. Nachts könne es stellenweise bis zu minus sieben Grad kalt werden, sagte die Meteorologin Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Tagsüber lägen die Temperaturen um null Grad, am Sonntag und am Rosenmontag auch gelegentlich bei plus einem Grad. Zunächst müsse aber am Freitag und Samstag mit neuen Schneefällen gerechnet werden, vor allem im Sauerland. Erst ab Aschermittwoch werde es aller Voraussicht nach etwas milder mit Temperaturen von bis zu vier Grad.
Verkehrsteilnehmer müssen mit starken Beeinträchtigungen rechnen.
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