Strampeln bis Leipzig

Von: M. S.
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Das Supervelo ist gesattelt, die Ausrüstung für die lange Reise komplett - gleich steigen die Mitglieder des Mützenicher Feuerwehr -Tandemteams zum Start in die Pedale. Nach Besuch des Deutschen Feuerwehrtages in Leipzig werden sie kommendes Wochenende in ihrer Eifelheimat zurück erwartet. Foto: Manfred Schmitz

Mützenich. Sie sind ein verschworener Freundeskreis und ein minutiös eingespieltes Team. Freitag Früh stieg eine Mannschaft der Mützenicher Löschgruppe in Monschaus Freiwilliger Feuerwehr zur bereits achten gemeinsamen Reise in die Pedale ihres Tandems der Dimension XXL.

Rund 8500 Kilometer haben Renate und Arthur Schütt, Falk und Gottfried Claßen, Bernhard Koch, Frank („Lemmi”) Lennartz und Hermann-Josef Florent bis heute schon im Fahrradsattel auf ebenso malerischen wie schwierigen europäischen Pisten erstrampelt.

Nach einem kräftigen Frühstück in ihrem Stammquartier, der urigen Mützenicher Venngaststätte „Nassenhof”, machten sie sich, bester Stimmung, bei eitel Sonnenschein und begleitet von einem Marketendertross im motorisierten Begleitfahrzeug, erneut auf den Weg, diesmal ins exakt 647 Kilometer entfernte Leipzig. Dort möchten sie kommenden Freitag eintreffen, um das für sie fachlich hochinteressante Programm des Deutschen Feuerwehrtages samt geselligen Attributen hautnah zu erleben. Die sächsische Industriemetropole ist Gasgeberin der weltweit größten Messe rund ums Feuerwehrwesen.

Zum Wochenende geht„s dann per Auto zurück in die Nordeifelheimat. Die gesamte Strecke ist in sieben Etappen, zwischen 75 und 112 Kilometern lang, eingeteilt und zu bewältigen.

Dienstag legen die sportlichen Wehrleute eine erholsame Pause vom Velo ein. Übernachtet wird in den Gerätehäusern örtlicher Brandschutzkameraden. Die Route führt die sportliche Equipe über Düsseldorf und Ruhrstädte wie Hattingen, Unna und Soest in Westfalen, ins hessisch-niedersächsische Grenzgebiet, durch die Harzregionen Thüringens und Sachsens bis ans Ziel.
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