Höfen - Steiniger Pfad führt für fünf Betriebe ans Ziel

Steiniger Pfad führt für fünf Betriebe ans Ziel

Von: ess
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Alte und neue Nationalpark-Gastgeber stellten sich nach der Ubergabe der Zertifikate zum Gruppenfoto auf. Vorne rechts Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel-Tourismus GmbH, links Henning Walter, Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel. Foto: Ernst Schneiders

Höfen. Fünf auf einen Streich waren es, denen in dieser Woche im Nationalparktor in Höfen die Aufmerksamkeit galt. Denn fünf Betriebe aus der Eifel dürfen sich, wie bereits 41 andere vor ihnen, Nationalpark-Gastgeber nennen.

Es gab ein Zertifikat, ein Hinweisschild für die Fassade, Dank für die bisherigen Mühen und Vorschusslorbeer.

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel-Tourismus (ET) GmbH, bezeichnete die zertifizierten Gastgeber als „Botschafter” des Nationalparks Eifel. Sie seien der erste Kontakt, den neue Gäste hätten, und von ihnen hänge es wesentlich ab, ob sich der Gast in der Region wohl- und aufgehoben fühle.

Weil die Messlatte sehr hoch liege und der Weg zum Zertifikat steinig sei, sei man sicher, dass auch die neuen Gastgeber ihr Scherflein zur „Qualitätsoffensive Eifel” beitrügen, so Schäfer.

„Es lohnt sich, auch öffentlich in den Tourismus zu investieren”, sagte Klaus Schäfer weiter, wie am Beispiel Nationalpark deutlich geworden sei. Die Zahlen, die der ET-Geschäftsführer präsentierte, waren beindruckend. 45,7 Millionen Tagesgäste spülten bei 4,63 Millionen Übernachtungen 1,25 Milliarden Euro Umsatz in die Kassen der Tourismusbranche, die inklusive Aachen rund 50.000 Arbeitsplätze bietet.

Dennoch will man sich auf Erreichtem nicht ausruhen, sondern setzt sich weitere Ziele: Zehn Euro mehr pro Tag und Besucher sollen künftig in den Kassen klingeln, ein Ziel, das, so Schäfer, an der Mosel bereits erreicht ist.

Hauptmotiv „Nationalpark”

Für Henning Walter, Chef des Nationalparkforstamtes Eifel, ist es selbstverständlich, gedanklich die Grenzen des Großschutzgebietes zu überschreiten und mit geeigneten Partnern an der Gestaltung einer „Erlebnisregion” oder einer „Ferienregion” Nationalpark Eifel zu arbeiten und ein geeignetes Umfeld zu schaffen.

Rund 27 Prozent der Besucher reisen nach einer Studie mit dem Hauptmotiv „Nationalpark” an. Laut Walter ist es diesen Kunden nicht gleichgültig, ob in der Gastronomie oder in den Beherbergungsbetrieben Energie und Wasser gespart wird, es ist ihnen nicht gleichgültig, ob beim Frühstück ein riesiger Berg Verpackungsmüll anfällt, und sie achten auch darauf, ob ihr Steak aus der Eifel stammt oder um den halben Erdball in die Region transportiert wird. In Verbindung mit der „Marke Eifel” seien die Nationalpark-Gastgeber bestens auf solche Gäste eingestellt.

Eine große Verantwortung komme den Gastgebern zu, denn als Erstkontakte zu den Gästen müssten sie die wichtigsten Informationen über den Nationalpark bereithalten: Wann und wo beginnt die Rangertour? Oder zu welchen Zeiten fahren die Schiffe auf dem Rursee?

Was das Nationalparkforstamt leisten könne, werde es auch in Zukunft leisten, Stichwort „Wildnistrail”. Henning Walter: „Ich bin mir sicher, Ihre Mühen, die sie auf sich genommen haben, werden sich auszahlen.”

Die neuen Gastgeber des Nationalparks Eifel sind: Gasthaus Restaurant Pension „Haus Vennblick” (Monschau-Höfen), Ferienhaus für Alle Achim Schieffer (Heimbach-Hasenfeld), Ferienwohnung „Eifelblick” Elke Greven (Hellenthal-Schnorrenberg), Campingplatz Hetzigen Heinz Klein (Nideggen-Brück) und Restaurant „daners” Simmerath-Woffelsbach).
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