Stefan Kämmerling will bis zum Wahltermin Präsenz zeigen

Von: P. St.
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Möchte im Wahlkampf in der Nordeifel Präsenz zeigen: Stefan Kämmerling (33) aus Eschweiler, SPD-Kandidat für die Landtagswahl am 9. Mai. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Die Kommunal- und Bundestagswahlen aus dem zurückliegenden Herbst sind so langsam bewältigt, da müssen die Wahlkämpfer schon wieder Flagge zeigen. Am 9. Mai ist Landtagswahl in NRW, ehe dann für einige Jahre das politische Alltagsgeschäft wieder regieren wird.

Die kommenden dreieinhalb Monate aber werden ganz im Zeichen des Landtagswahlkampfes stehen, und einer, der besonders in der Nordeifel Betrieb machen möchte, ist Stefan Kämmerling. Der neue Landtagskandidat der SPD ist im südlichen Teil seines Wahlkreises, der auch noch Stolberg und Eschweiler umfasst, bislang ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Daher hat sich der 33-jährige aus Eschweiler stammende Kandidat auch das ehrgeizige Ziel gesteckt, „eine hohe Schlagzahl bei den Terminen in der Nordeifel zu fahren.”

Der seit 17 Jahren bei der Sparkasse Aachen beschäftigte Bankkaufmann ist seit 12 Jahren Mitglied der SPD, gehört für die Sozialdemokraten in der zweiten Legislaturperiode dem Stadtrat in Eschweiler ab, ist in seinem Heimatort auch Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes und wurde beim Unterbezirksparteitag am 27. November 2009 als Landtagskandidat für den südlichen Wahlkreis der Städteregion ohne Gegenkandidat nominiert. Politischen Aufwind erhielt Stefan Kämmerling zuletzt auch bei der Kommunalwahl 2009, wo er erstmals den Wahlbezirk Eschweiler-Innenstadt als SPD-Kandidat mit 48 Prozent Stimmenanteil direkt holte.

Dass für Sozialdemokraten in der Nordeifel nicht gerade der rote Teppich ausgerollt wird, weiß auch Stefan Kämmerling, der daher „eine unglaubliche Präsenz” in den kommenden Monaten zeigen möchte. „Ich halte relativ wenig von geschlossenen Parteiveranstaltungen”, sagt der junge Kandidat, der im Wahlkampf möglichst viele Bürger auf der Straße direkt ansprechen und direkt beteiligen möchte. Mit seinem „Präsenz-Wahlkampf” möchte Kämmerling erreichen, dass die Wähler „Informationen aus erster Hand” erhalten und „lokale Antworten auf lokale Themen” erhalten. Geplant im Wahlkampf ist eine Reihe von Dialogen vor Ort, wo der Kandidat nicht als Hauptredner auftreten möchte, sondern „einfach zuhören und erfahren möchte, wo der Schuh drückt.” So ist auch eine dreitägige Erkundungstour auf dem Eifelsteig geplant.

In den Landtag möchte Stefan Kämmerling, der nicht über die Reserveliste abgesichert ist, seinen „kommunalpolitischen Hintergrund” („Ich bin kein Multifunktionär”) einbringen und sich zum Beispiel für die dringend erforderliche Novellierung des Gemeindefinanzierungsgesetzes einsetzen. „Es kann nicht sein, dass inzwischen die Hälfte aller Kassenkredite von den Kommunen aufgenommen wird.”
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