Steckenborner CDU wirbt um neue Mitglieder

Von: pia
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Die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes (v. li.) Kurt Koll, Achim Stollenwerk, André Koll, Andreas Hermanns vom Gemeindeverband, Ute Koll-Harzheim, Willy Bünten, Manfred Nellessen, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Ralph Löhr wünschen sich neue, vor allem jüngere Mitglieder mit Interesse an der Ortspolitik. Foto: Pia Sonntag

Steckenborn. Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes in der Gaststätte Stollenwerk wurde am Donnerstag unter anderem darüber diskutiert, dass sich zu wenig Jugendliche für Politik begeistern. Ein Blick in die Runde der Parteimitglieder zeigte tatsächlich, dass sich kein jugendlicher Vertreter am Tisch befand. Des Weiteren fiel auf, dass gerade mal zwei Frauen anwesend waren.

„Neuer Nachwuchs ist wünschenswert“, sagte der Vorsitzende Willi Bünten, „denn der Mitgliederstand sinkt aufgrund des hohen Alters der Mitglieder kontinuierlich, und trotz der großen Zustimmung zur CDU sind einfach zu wenig Jugendliche bereit politisch aktiv zu werden.“

Der Grund für die fehlenden „jüngeren“ Mitglieder könnte nach Aussage des Bürgermeisters Karl-Heinz Hermanns sein, „dass sich die Jugend nicht binden lassen möchte“ und dass einfach zu wenig Interesse an der Kommunalpolitik bestünde. Darum solle künftig noch mehr im Bekanntenkreis geworben werden; Interessenten können sich an den Vorsitzenden des Ortsverbandes wenden.

Ein weiteres Thema des Abends war der Ausbau der DSL-Versorgung in Steckenborn, was schnelleres Internet im Ort bedeutet. Der Ortsvorsteher Ralph Löhr hofft, „dass die Gemeinde die Förderung zum DSL-Ausbau in 2017 für Steckenborn bekommt und der Ausbau dann durchgeführt werden kann. Die Gemeinde Simmerath bzw. die Politik habe die benötigten Summen in den Investitionsplan eingestellt, berichtete der Ortsvorsteher.

Ralph Löhr bedauerte, dass nach Abwägung aller Zahlen und Fakten die Grundschule Kesternich schließen müsse, um damit die drei vorhandenen Standorte Steckenborn, Lammersdorf und Simmerath zu stärken. Wichtig für die Gemeinde Simmerath sei es, die drei modernisierten Standorte Steckenborn mit Sporthalle, Lammersdorf mit Sport- und Schwimmhalle sowie Simmerath mit seinem neuen Forum in Zukunft zu erhalten, sagte Ralph Löhr.

Ein weiteres Thema war der Friedhof Steckenborn, bei dem immer noch einige Arbeiten durchzuführen sind, die aber voraussichtlich durch ehrenamtliche Hilfe in diesem Jahr fertiggestellt würden.

Bürgermeister Hermanns sprach einige Themen der Gemeindepolitik an. Zur Entwässerung „Auf der Held“ hielt er fest, dass die Arbeiten bis auf die Deckschicht abgeschlossen seien. Diese würde bald, je nach Witterung, aufgetragen werden.

Hermanns ging auf die EDV-Ausstattung der GGS-Grundschule Steckenborn ein. Es sei vorgesehen, dass die EDV-Infrastruktur an den gemeindlichen Grundschulen sukzessive neu aufgestellt werde. Die GGS Steckenborn sei im Bereich EDV derzeit am schlechtesten aufgestellt und würde daher als erste neu ausgestattet werden. Die Schulleitung dürfe sich unter anderem über 19 neue Laptops und über eine Spende von 4000 Euro freuen, erklärte der Bürgermeister.

Am Ende seines Berichtes hob der Bürgermeister die Unterbringung von Asylbewerbern im Pfarrheim hervor, das kostenfrei von der katholischen Kirche zur Verfügung gestellt wurde. In geselliger Runde wurde dann über weitere Orts- und Bundespolitik gefachsimpelt.

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