Roetgen - Staubsaugerpilotin kehrt nichts unter den Teppich

Staubsaugerpilotin kehrt nichts unter den Teppich

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„Die Putzfrau aus der Eifel“ wirbelte bei ihrem Auftritt mächtig Staub auf. Foto: Günther Sander

Roetgen. Die Mischung war bunt und vielfältig: Musik, Gesang, Büttenreden, Sketche und kleine Spiele wechselten in rascher Folge und verliehen dem traditionellen Kameradschaftsabend der Musikvereinigung Roetgen einen karnevalistischen Anstrich.

Die beiden Conférenciers, Stephan Schatz und Carina Wilms (sie verteilte fleißig „Bützchen“ an die Herren, Stephan nahm sich der Damen an), konnten aus dem „Vollen schöpfen“. Nur eigene Kräfte, die „lustigen Musikanten“ produzieren Jahr für Jahr gelungene Vorträge, die den Geschmack der Besucher treffen.

Im Mittelpunkt des Abend, zu dem Vorsitzender Horst Hoch im Schützenhaus im belgischen Petergensfeld die Gäste begrüßen konnte, standen die „Hofsänger“, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern und die Ehrung sieben verdienter Mitglieder (Bericht folgt).

Wenn die Musikvereinigung närrisch feiert, geht es ganz schön zur Sache. So auch diesmal wieder. Den Reigen eröffneten die „Hofsänger“. Vertraute Weisen, Lieder über das Vereinsleben, standen ganz oben auf der Hitskala. Da erkannte sich so mancher Musikant wieder, da wurde herzhaft gelacht und kräftig applaudiert. Köstlich, gekonnt, brachte das „Geburtstagskind“ das Schützenhaus auf „volle Touren“. So auch beim zweiten Auftritt des „kleinen, aber feinen Chors“, der zum Abschluss des Abends noch einmal glänzte mit den „Stockbesoffenen kleinen Bläserlein“ und reichlich mit Beifall belohnt wurde. Ein wenig traurig ist die große Musikerfamilie dennoch, „Leader“ Egon Krott hört nach 50 Jahren auf. „Aber die Jungs machen weiter“, gab er bekannt. Übrigens: Auf dem diesjährigen Orden sind „die Sänger“ verewigt worden.

Vereinsgeschehen auf der Schippe

Mit dem großen Reinemachen beschäftigte sich Hans-Jürgen Moll als „Die Putzfrau aus der Eifel“, eine „kesse Staubsaugerpilotin“. Die kehrte nichts unter den Teppich, holte so manchen „Dreck“ ans Tageslicht. Und weil man in der Eifel halt zu Hause ist, kramte Marc Schröder als „Das Landei“, Güteklasse „1a“, Ammeröllchen heraus, die er gekonnt verzapfte und bei denen herzhaft gelacht werden durfte.

„Erziehungsversuche einer Mutter“ hatten sich Marion und Lea Brandts für ihren Vortrag auserkoren. „Die vier singenden Jungfrauen“, als da waren Natalie Moosmayer, Katrin Schlensog, Britta Johnen und Vera Krings, am Keyboard begleitet von Markus Johnen, nahmen das Vereinsgeschehen auf die Schippe, so dass kein Auge trocken blieb. Auch für den „scheidenden Egon“ hatten die Damen etwas dabei.

Zwischendurch erfreuten Lisa Löhrer, Isabella Benedini, Cedric und Nico Hoch mit „kleinen Spielen“ (Ich bin ein Musiker, holt mich hier raus) die Besucher. Geschicklichkeit war gefragt, denn es ging um Sterne, die zu es zu gewinnen gab.

Mit dem Einzug der KG Roetgen, an der Spitze das diesjährige Dreigestirn mit Prinz Ralf I., Bauer Paul und Jungfrau Norberta, brannte dann „der Iglu“. Niemand hielt es mehr auf den Stühlen, eine große Welle der Begeisterung schlug dem sympathischen Trio entgegen. Ein großes Finale bescherte reichlich Freude und Frohsinn. Horst Hoch bilanzierte treffend: „Das war ein wirklich schöner Abend. Wir konnten bei unserem zweiten Gastspiel hier in Petergensfeld die Sache noch steigern.“

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