Start mit Sonne, Musik und Reibekuchen

Von: Max Stollenwerk
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Sie sind stolz auf das neue „Dörpches Hus“ in Erkensruhr (v. l.): Bernd Goffart (stellv. Bürgermeister), Dietmar Pankow (Vorsitzender Verein Dorfgemeinschaftshaus Erkensruhr / Hirschrott), Toni Hensen (leitender Architekt) sowie Christoph Poschen (Ortsvorsteher Einruhr). Foto: M. Stollenwerk

Erkensruhr. Buntes Treiben bei der feierlichen Eröffnung des neuen „Dörpches Hus“ in Erkensruhr: Am Samstag war dort ein großes Aufgebot aus Musikgruppen, ehrenamtlichen Helfern und interessierten Dorfbewohnern zum offiziellen Startschuss des Dorfgemeinschaftshauses zusammengekommen.

Bereits aus einiger Entfernung ist das vergnügte Lachen von Kindern zu hören, Musik schallt unüberhörbar durch das Tal, und auch die Sonne strahlt vom Himmel: Besser hätten die Bedingungen nicht sein können am Wochenende für die Veranstalter und die Besucher.

„Ich möchte heute dem ganzen Dorf und auch den ortsansässigen Vereinen für die geleistete Arbeit und die unzähligen Stunden an Unterstützung danken“, sagte Dietmar Pankow, Vorsitzender des Vereins Dorfgemeinschaftshaus Erkensruhr/Hirschrott. Der Verein hatte sich vor rund drei Jahren kurzerhand gegründet, um das Projekt des neuen Dörpches Hus zu realisieren. In Zukunft hoffe man nun auf eine „rege Nutzung“ des neuen Gebäudes.

Einen gesonderten Dank sprach er an die Sparkasse Aachen aus, durch deren finanzielle Unterstützung es möglich geworden sei, auch einen Defibrillator für das neue Gebäude anzuschaffen.

Viel Leidenschaft gezeigt

Auch Einruhrs Ortsvorsteher Christoph Poschen war angetan von der „neuen guten Stube von Erkensruhr“, wie er das Dörpches Hus bezeichnete. „Hier wurde mit unendlich viel Leidenschaft und Einsatz gebaut, geplant, organisiert und eine neue Begegnungsstätte für die Orte Erkensruhr und Hirschrott geschaffen“, erklärte er.

Finanziert wurde das Gebäude, das in kräftigen Rot- und Grautönen gehalten ist, durch den Verkaufserlös der alten Schule Erkensruhr, einen Zuschuss der Gemeinde, Eigenleistung und weitere Spenden. „Die Finanzierung war von Beginn an auf Kante genäht“, wusste Poschen. Baubeginn für das von ihm als „tolles Erfolgsprojekt“ bezeichnete Bauvorhaben war im Herbst 2014, nun hoffe er, dass in Zukunft „viele schöne und fröhliche Stunden hier verbracht werden“.

In jedem Fall wird das Dörpches Hus, das einen Mehrzweckraum mit Theke, eine Küche sowie eine Toilettenanlage besitzt, neben privaten Veranstaltungen als Wahllokal und Treffpunkt für die Senioren aus dem Ort dienen. „Ich habe großen Respekt und ziehe den Hut vor dieser ehrenamtlichen Leistung in den beiden Orten Erkensruhr und Hirschrott. Es ist ein toller Tag für beide Dörfer“, sagte Poschen abschließend.

Und auch Bernd Goffart, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, sprach „Glückwünsche für das hervorragende Gebäude“ aus. Die Gemeinde lege großen Wert darauf, nicht nur die Entwicklung in den größeren Orten, sondern auch in den kleineren Orten attraktiv zu gestalten, betonte Goffart und hob die „innovativen Ideen und die fantastische Eigenleistung“ hervor. In Richtung der ehrenamtlichen Helfer sagte er: „Ohne Menschen wie Sie wäre die Gemeinde Simmerath, nicht das, was sie heute ist.“

Buntes Rahmenprogramm

Im Anschluss nahmen die Pfarrer Michael Stoffels und Jens-Peter Bentzin die offizielle Einsegnung des neuen Dorfgemeinschaftshauses vor. Rund um die feierliche Einweihung hatte sich das Organisationsteam zudem ein buntes Programm ausgedacht. Für die musikalische Untermalung sorgten die Rurseeklänge Woffelsbach, die „Drums and Pipes“ aus Dreiborn sowie die Tanzkapelle „Rovers“. Während die Älteren sich bei Reibekuchen, Kaffee und Kuchen das Dörpches Hus von innen ansahen oder davor die Sonne genossen, waren sich die Kinder auf der Hüpfburg einig: „Wir finden es schön, dass es neben dem Spielplatz nun noch einen weiteren Treffpunkt im Ort gibt.“

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