Start ins neue Jahr: Konzert mit weihnachtlicher Musik

Von: nap
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Der Kirchenchor St. Peter und Pankratius Konzen sowie der Musikverein Eintracht Konzen erfreuten die Zuhörer am Sonntagnachmittag in der Konzener Pfarrkirche mit ihrem 40. Konzert zur Weihnachtszeit. Die jüngsten Akteure des festlichen Konzertes, das Blockflötenensemble des Musikvereins, gestalteten die musikalische Einstimmung. Foto: Nadine Palm

Konzen. Zeit zum Innehalten und akustischen Genießen bot das 40. Konzert zur Weihnachtszeit des Kirchenchores St. Peter und Pankratius Konzen sowie des Musikvereins Eintracht Konzen am Sonntagnachmittag in der Konzener Pfarrkirche.

Im Jahr 1978 hatte der Kirchenchor erstmals zum Konzert zur Weihnachtszeit eingeladen, zwei Jahre später kam der Musikverein hinzu. Seitdem haben beide Vereine ihren Zuhörern zahlreiche weihnachtliche Melodien und anspruchsvolle Konzertstücke geschenkt.

Und auch für das Jubiläumskonzert hatten der Dirigent des Musikvereins, Bertram Model, und Helmut David, Leiter des Kirchenchores, wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Platz für verschiedene Musikrichtungen bot.

Vor Konzertbeginn stimmte das Blockflötenensemble der Eintracht unter der Leitung von Linda Palm und Michelle van Zantvoort auf das Konzert zur Weihnachtszeit ein. Der 1. Vorsitzende des Musikvereins, Stephan Förster, begrüßte die Besucher in der Kirche: „Diesem Konzert gehen viele Wochen Probearbeit voraus und es freut mich sehr, dass jeder Aktive des heutigen Konzertes seinem Hobby einen festen Platz in seiner Woche reserviert.“

Das Blasorchester eröffnete mit seinem Dirigenten Bertram Model das festliche Konzert mit dem bekannten Stück „Der Ambrosianische Lobgesang“ mit einem wunderschönen Bass-Solo. Helmut David und sein Kirchenchor begannen mit dem weihnachtlichen „Zu Weihnacht“ und blieben der besinnlichen Stimmung auch beim „Weihnachtslied“ treu. Der Musikverein widmete sich dem Stück „The Exodus Song“. Eindrucksvoll nahm der Klang des großen Blasorchesters den Kirchenraum für sich ein.

Großen Beifall erhielten Annika Karst und Christian Förster, die mit ihren Tenorsaxophonen den Udo-Jürgens-Hit „Ich will – ich kann“ als Solisten darboten.

Bei dem operettenhaften „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ konnten die Sänger des Kirchenchores ihr Können zeigen und wurden von den Konzertbesuchern mit reichlich Beifall belohnt. Das fröhliche „Joy of Music“ verlangte den Holzbläsern flinke Finger in der Melodiestimme ab. Dominik Huppertz glänzte mit einem Trompetensolo, das er mit viel Gefühl und sauberem Ton präsentierte.

Andrea Gillessen verstand es mit ihren Meditations-Texten zwischen den Stücken immer wieder, ihre Zuhörer zum Nachdenken anzuregen. Amanda Mc Booms „Die Rose (Liebe ist)“ gefiel vor allem aufgrund seiner eingängigen Melodie, ehe Musikverein, Kirchenchor sowie alle Gäste gemeinsam „Zu Bethlehem geboren“ erklingen ließen. Bei „Mary’s Boychild“ intonierte der Musikverein die Weihnachtsgeschichte mit viel Leichtigkeit und hoher Spielfreude. Der Kirchenchor hatte sich mit „Groß ist dein Name“ ein anspruchsvolles Werk des bekannten Chorleiters Gotthilf Fischer ausgesucht, das mit starker Dynamik dargeboten wurde.

Das Potpourri „Frohe Weihnachtszeit“ des Musikvereins bot zahlreiche klassische Weihnachtsmelodien, ehe der Kirchenchor das geistliche Werk „Nur ihm die Ehre“ vortrug. Weiter ging es mit „The Sound of Silence“. Das von Paul Simon geschriebene Stück ist ein Folk-Rock-Song des US-amerikanischen Duos Simon & Garfunkel und wurde schon oft gecovert. Bei diesem Stück konnte vor allem das Klarinettenensemble der Eintracht durch einen vollen, sauberen Ton glänzen. Bei Willi Trapps Lobgesang „Nun tragt in alle Lande weit“ bestach der Männerchor durch große Stimmsicherheit.

Die Musiker der Eintracht verabschiedeten sich mit „The Cream of Clapton“, einem Medley bekannter Lieder des britischen Rockmusikers Eric Clapton. Der Kirchenchor hatte sich „Klänge der Freude“ für den Konzertschluss aufgehoben.

Heinz Hermann Palm, Vorsitzender des Kirchenchores, bedankte sich bei allen Zuhörern, „die trotz widriger Witterungsverhältnisse unser Konzert besucht haben“. In einer bewegenden Ansprache dankte Palm aber vor allem Helmut David, der seit dem ersten Konzert zur Weihnachtszeit bereits als Dirigent des Konzener Kirchenchores dabei war. Alle Musiker, Sänger und Konzertbesucher erhoben sich von ihren Plätzen und spendeten lautstark Applaus für sein Wirken.

Mit „O du Fröhliche“ und der Zugabe „Alle Jahre wieder“ entließen die Sänger und Musiker ihre Zuhörer in „ein gesundes und glückliches Jahr 2017“.

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