Stark überhöhte Geschwindigkeit ist die häufigste Unfallursache

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Aachen. Josephine Neugebauer, Laura Bangert und Lena Haller vom Inda-Gymnasium haben sich anderen Aspekten der Geschwindigkeitskontrollen gewidmet.

Sie mussten mit Sicherheit auch schon einmal Bußgelder für zu schnelles Fahren bezahlen und haben sich dann gefragt, ob es sich nur um Abzocke handelt oder ob Blitzer doch sinnvoll sind, um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen.

Der Staat macht hohe Einnahmen durch Verkehrskontrollen. Laut der „Märkischen Allgemeine” nahm der Staat im Jahre 2000 circa 29 Millionen Euro und im letzten Jahr schon rund 51 Millionen Euro ein. Das heißt, die Zahl der Verkehrssünder in Deutschland steigt an.

Doch wo ist die Gefahr geblitzt zu werden am höchsten? Anhand von Statistiken der SCDB (speed camera daia basis) wird sichtbar, dass die meisten Blitzer in 50er-Zonen vorhanden sind, da es sich oft um Ortsteingänge und Ortschaften handelt. Diese Blitzer sind nicht ohne Grund an diesen Stellen, denn dort ist die Gefahr hoch, dass man sein Tempo nicht schnell genug verringern kann und somit Unfälle provoziert.

In 30er-Zonen befinden sich auch viele Blitzer. Diese sind durchaus sinnvolle Standorte, da sich besonders in diesen Zonen Schulen, Kindergärten, Wohngebiete und Krankenhäuser befinden. Durch zu schnelles Fahren wird der Bremsweg verlängert und dadurch das Unfallrisiko erhöht.

Auf Landstraßen mit Tempolimit 100 findet man nicht so viele Blitzer. Doch am meisten ärgert man sich darüber, an unerwarteten Stellen geblitzt zu werden, also wenn man nicht weiß, dass sich an dieser Stelle ein Blitzer befindet. Oft sieht man die Messgeräte erst kurz vorher und kann so nicht schnell genug abbremsen. Manchmal werden sie auch in parkenden Pkws stationiert, um einen schnellen Ortswechsel zu ermöglichen und um unauffällige Messungen durchzuführen.

Der Radiosender „Antenne AC” veröffentlicht täglich die aktuellen variablen Blitzer in Aachen, und man kann erkennen, dass die meisten Radarfallen an Hauptstraßen und stark befahrenen Straßen aufgestellt werden, wie zum Beispiel an der Aachener Lütticher Straße, Krefelder Straße und der Jülicher Straße, da hier besonders viel Verkehr ist und sich damit das Unfallrisiko erhöht.

Die meisten Verkehrssünder in Aachen wurden laut der Aachener Polizei in der Turmstraße festgehalten, nämlich rund 8500. Bei dieser Straße handelt es sich um den Stadtring, der sehr stark befahren ist. Daher sind auch hier Geschwindigkeitskontrollen angebracht um Unfälle zu vermeiden.

Auch wenn man sich über die Bußgelder ärgert und der Meinung ist, dass es sich um eine Abzocke handelt, sind Geschwindigkeitskontrollen wichtig, um für Sicherheit im Verkehr zu sorgen. Zumal im letzten Jahr nach Angaben der Polizei die Zahl der Verkehrstoten in Aachen stark angestiegen ist und häufig überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache war.
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