Nideggen - „Stanfour” gibt Vollgas ohne Vorgeplänkel

„Stanfour” gibt Vollgas ohne Vorgeplänkel

Von: Sylvia Dietl
Letzte Aktualisierung:
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Gaben in 80 Minuten auf der Bühne alles, aber keine Zugabe: Die Band-Mitglieder von „Stanfour” begeisterten ihre Fans auf Burg Nideggen. Foto: Dietl

Nideggen. „Um Stanfour live zu erleben, würde ich überall hinfahren”, sagte die 17-jährige Janine Müller aus Spessart in der Eifel. Eine Weltreise musste sie am Wochenende zum Glück nicht antreten, schließlich war die Band zu Gast bei den Festspielen in Nideggen.

Die Schülerin freute sich, dass sie es geschafft hatte, einen Stehplatz in der ersten Reihe zu ergattern - dicht an der „Bühne unter den Sternen” auf Burg Nideggen und hautnah an den Musikern. Seit ihrem sensationellen Debütalbum „Wild Life” (2008) und einigen Hits gehören Stanfour für viele Musikfans zum Besten, was die deutsche Rock- und Popszene im Augenblick zu bieten hat.

Begeisterung herrschte bei den 1500 Zuschauern, als Sänger und Texter Konstantin Rethwisch, sein Bruder Alex am Keyboard, die Gitarristen Christian Lidsba und Eike Lüchow und vier weitere Musiker die Bühne betraten. Kein großes Vorgeplänkel, die Jungs von der Insel Föhr gaben sofort Vollgas.

Mit dem Song „Say You Care” aus ihrem aktuellen Erfolgsalbum „Rise and Fall” starteten sie - und gaben sich selbstbewusster und stärker denn je. Kein Wunder. Das komplett selbstproduzierte Album erlangte inzwischen Goldstatus und platzierte sich in den Top 10 der deutschen Charts.

Erster Konzerthöhepunkt war der Super-Hit der Band „For all Lovers” - ein Song, der an all diejenigen geht, die sich einsam fühlen und Liebe brauchen. Musik und Texte der Band berühren die Herzen der Menschen und haben zudem Ohrwurmqualität.

Diese Mischung lockte auch Sabrina und Jens Ohrndorf aus Pforzheim zum Live-Konzert auf Burg Nideggen. „Stanfour sind zu recht in der Musikszene oben. Sie spielen eingängige Melodien und bieten eine hohe musikalische Qualität. Ganz entscheidend aber ist der aktuelle Sound der Band”, meinte Jens. Der Sound sei „ein ganz eigener”.

Die vier Vollblutmusiker haben nach dem ersten Album eine neue Richtung eingeschlagen und verschiedene Stile miteinander kombiniert. Das neue Album ist elektronischer geworden, poppiger und tanzbarer als sein Vorgänger „Wild Life”. Es ist eine Art „Alternative Pop”, frisch und leicht mit allerhöchster Songwriterqualität, steht aber dem ersten an Emotionalität in nichts nach.
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