Aachen/Schleiden - Standort Vogelsang wankt

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Standort Vogelsang wankt

Von: gego
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Vogelsang im Herbst: Das Infra
Vogelsang im Herbst: Das Infragestellen des Förderkonzeptes könnte alle Bauvorhaben behindern - oder schlimmstenfalls Foto: dpa

Aachen/Schleiden. Der Landesrechnungshof hat den Betreibern der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel eine unruhige Adventszeit beschert.

Denn nach Auffassung des Landesrechnungshofes sind die verschiedenen Bauvorhaben auf Vogelsang eigentlich ein einziges Großprojekt - das von der EU genehmigt werden muss.

Sollte es so weit kommen, dass die EU hinzugezogen werden muss, wäre das nach Auffassung eines an den Planungen Beteiligten „ein Alptraum”. Denn die bereits abgeschlossene Förderkonzeption müsste völlig neu überprüft und genehmigt werden, was wenigstens ein Jahr in Anspruch nähme. Diese Verzögerung brächte unter Umständen den gesamten Standort in die Bredouille und könnte seine Zukunft, wie sie bislang geplant war, infrage stellen. Drei NRW-Ministerien versuchen, das Schlimmste abzuwenden.

Erst 2006 wurde Vogelsang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zuvor diente es der belgischen Armee als Truppenübungsplatz.
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