Städteregionstag gibt klares Bekenntnis zum Simmerather Krankenhaus

Von: udo
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Simmerath/Aachen. Eine endgültige Lösung für die Zukunft des Simmerather Krankenhauses liegt zwar noch nicht auf dem Tisch. Doch der Städteregionstag hat sich am Donnerstag einstimmig zum Krankenhausstandort bekannt und sich mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, FDP und UWG für eine Übergangslösung ausgesprochen.

Das heißt: Weil die Zeit bis zur Übernahme des Hauses vom Malteserorden am 1. Juli langsam knapp wird und die neuen Gesellschafter möglicherweise aus formalen Gründen zu diesem Termin noch nicht tätig werden dürfen, würde in einem solchen Fall die Städteregion für eine Übergangszeit als Gesellschafter aktiv werden.

Dafür hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz zuvor eindringlich geworben: „Es wäre nicht gut, wenn es einen Durchhänger geben würde. Wir brauchen jetzt ein deutliches Zeichen.” Zudem geht der Chef der Kreis-CDU davon aus, dass „wir in der zweiten Jahreshälfte zu einer endgültigen Lösung” kommen. Dann dürfte auch die strittige Frage zwischen Städteregion und Stadt Aachen geklärt sein, ob letztere für das Krankenhaus finanziell aufkommen muss.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg zeigt sich froh darüber, dass der Krankenhausbetrieb auch im Falle einer möglichen Vakanz gesichert sei. SPD-Politikerin Martina Rader betonte, dass es für die Mitarbeiter und die Bürger eine langfristige Sicherheit geben müsse.

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