Stadt will „Energiefresser” auf Vordermann bringen

Von: P. St.
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Die gemeinsame Verpflichtung zum Klimaschutz in unterschrieben die Kooperationspartner EWV und Stadt Monschau, v. li.: Axel Kahl, EWV-Prokurist, Bürgermeisterin Margareta Ritter, Josef Schultheis, EWV, sowie Martin Breuer und Stephan Dicks von der Stadt Monschau. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Wie hoch ist der Energieverbrauch? Wie alt ist die Heizung? Sind Dach und Keller gedämmt? Wo wird Energie verschleudert? Unter diesen Gesichtspunkten werden in nächster Zeit die rund 70 Gebäude im Besitz der Stadt Monschau untersucht.

Die so genannten „Energiefresser” sollen dann kein Chance mehr haben sondern mit Hilfe eines energetischen Sanierungskonzeptes umwelttechnisch auf Vordermann gebracht werden.

„Wir dürfen nicht mehr warten, sondern müssen heute den Klimaschutz in Monschau zur gelebten Realität werden lassen”, sagte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter jetzt bei der Präsentation der „Klimaschutz-Agenda 2020”, einer gemeinsamen Initiative der Stadt und der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH zur Umsetzung der Klimaschutzziele von Bund und Ländern auf lokaler Ebene.

Der politische Auftrag erging seinerzeit an die Verwaltung, für öffentlichen Gebäude in Monschau die Klimaschutzziele anzuwenden und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die Aufgabe geht aber weit über das Stadtgebiet hinaus. Im Blick hat man die bundesweite Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen um 40 Prozent bis zum Jahre 2020 im Vergleich zu 1990.

Kooperationspartner vor Ort ist der örtliche Energieversorger EWV. „Mehr denn je sind innovative Lösungen gefragt, um Energie nachhaltig, intelligent und effizient zu nutzen. Aus diesem Grund unterstützen wir unsere kommunalen Partner bei der Suche nach neuen Energieeffizienzmodellen für Schulen, Turnhallen oder Rathäuser”, sagte Axel Kahl, Prokurist bei der EWV bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Monschauer Rathaus.

Kahl lobte die Monschauer Initiative, die nach den Kommunen Eschweiler und Aldenhoven zu den Vorreitern in der Region gehöre.

Gemeinsam werden die beiden Partner in den kommenden Monaten die öffentlichen Gebäude der Gemeinde unter die Lupe nehmen. Die Datenerfassung erfolgt über eine Software, die der Verwaltung kostenlos von der EWV zur Verfügung gestellt wird. Eine Arbeitsgruppe, die aus Fachleuten der Stadt Monschau und der EWV besteht, wertet die Daten aus, erarbeitet Vorschläge zur energetischen Sanierung und geht auf die Suche nach Fördermitteln. schlau. „An der konkret erzielten Kohlendioxid-Einsparung werden wir uns messen lassen,” betont Axel Kahl.

Am Ende stehe dann ein Maßnahmenpaket zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes.
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