Kesternich - St. Peter und Paul feiert kirchenmusikalische Feierstunde

St. Peter und Paul feiert kirchenmusikalische Feierstunde

Von: peo
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Zum 20. Mal gestaltete der Kirchenchor St. Peter und Paul den vierten Advent mit der kirchenmusikalischen Feierstunde. Foto: Peter Offermann

Kesternich. Bereits zum 20. Mal fand in der Kesternicher Pfarrkirche am Sonntag des vierten Advents die kirchenmusikalische Feierstunde des Kirchenchors St. Peter und Paul statt. Wie viel Arbeit dahinter steckt, weiß Marlene Strauch nur zu gut.

Monatelange, intensive Proben sowie die Auswahl einer neuen weihnachtlichen Geschichte mit den dazu passenden Musikstücken gehörten dazu. Daher freute sie sich umso mehr, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt waren. Ganz besonders begrüßte sie Pastor Kehrbusch und sandte dem aufgrund von Krankheit nicht anwesenden Pastor Stoffels im Namen aller die besten Genesungswünsche.

Besonderes Motto dieses Jahr

In diesem Jahr stand die kirchenmusikalische Feierstunde unter dem Motto „Denn er hat seinen Engeln befohlen …“. Es ging um die Geschichte eines Engels, der immer zu spät kam. Eine gut gewählte Geschichte in diesen Zeiten, denn schließlich hatte sich Gott entschieden, selbst zur Erde zu gehen und Mensch zu werden. Dort war schon seit längerer Zeit einiges in Unordnung geraten, Krieg und Hass beherrschten die Welt, die Menschen liebten einander nicht mehr und schauten nur noch auf das Geld. Bei solch einem großen Ereignis herrschte natürlich Anwesenheitspflicht für alle Engel, um Gott einen würdigen Empfang zu bereiten.

Auch für den kleinen Engel Max, der immer zu spät kam und die entscheidenden Dinge vergaß, weil ihm anderes gerade wichtiger war, so auch die Geburt Jesu, von der ihm der Ochse berichtete, als wäre es das normalste Ereignis der Welt gewesen. Dass es sich um Gottes Ankunft auf Erden handelte, erfuhr der Ochse von Max und so beschlossen beide, Gott auf ihre Weise bei seiner großen Aufgabe zu unterstützen.

Ein langsamer Ochse und ein vergesslicher Engel – musikalisch untermalt von Stücken wie „Ich wünsche mir einen Engel“, „Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein“, „Abends will ich schlafen gehen, vierzehn Englein um mich stehen“, „Hirtenfeld von Bethlehem“ und „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“. Bevor die 20. kirchenmusikalische Feierstunde mit „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ endete, dankte Marlene Strauch Chorleiterin Eva Honecker für ihre intensive Arbeit sowie den beiden Solisten, Bariton Johannes Honecker und Sopranistin Sophia Honecker.

Seinen Ausklang nahm das Adventskonzert mit dem zur guten Tradition gehörenden Beisammensein im Kesternicher Pfarrheim.

Neue Mitglieder sind zu den Proben eingeladen, die mittwochs zwischen 19.30 und 21 Uhr stattfinden, um die nächsten kirchenmusikalischen Feierstunde 2017 aktiv mitzugestalten.

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